St. Michael präsentiert neues Pfarrhaus - Barrierefrei und regenerativ beheizt
Vorzeigemodell, auch ökologisch

Lokales
Poppenricht
19.06.2015
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"Dein Sohn hat uns gelehrt, dass wir nicht für uns selbst, sondern füreinander da sind", betete Pfarrer Dominik Mitterer zur Einweihung des neuen Pfarrhauses. Dass dieses nicht nur ein ansehnlicher Bau, sondern auch eine echtes Vorzeigemodell in Sachen Umweltschutz und Ökologie ist, erläuterte Architekt Armin Müller. Die Pfarrei St. Michael hatte das Pfarrfest zum Anlass genommen, um den Bürgern über die Sanierung des an die Kirche angrenzenden neuen Domizils zu berichten.

Seit den 90er-Jahren seien - damals unter Pfarrer Konrad Kummer - die Planungen gelaufen, informierte Kirchenpfleger Stefan Hüttl. Das Projekt musste aus diversen Gründen dann immer wieder ruhen. Erst Pfarrer Mitterers Vorgänger, Pfarrer Hans Schneider, griff die Sanierung dann 2012 wieder auf. Trockenlegung und Schimmelbeseitigung, energetische Sanierung, Schaffung eines Arbeitsplatzes für die pastorale Mitarbeiterin und die Pfarrsekretärin, ein barrierefreier Zugang zum Pfarrbüro und behindertengerechte Sanitärräume: Das sind nur einige der Vorgaben, auf die beim Bau Rücksicht genommen werden musste.

Besonders stolz sind die Verantwortlichen der Pfarrei auf die ökologische Umstellung der Heizanlage von Pfarrhaus und Kirche: 17 000 Liter Heizöl werden dadurch pro Jahr eingespart. Regenerative Energie liefert nun die moderne Pelletheizung für beide Gebäude. Bürgermeister Franz Birkl überreichte ein Relief der Gemeinde Poppenricht als Geschenk. Anschließend feierten alle beim Pfarrfest.
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