Stets Wohl der Kinder im Auge

Lokales
Poppenricht
25.07.2015
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Eine Einrichtung, die ganzheitliche Bildung verwirklicht, habe Peter Lang geschaffen, würdigte Schulamtsdirektor Peter Junge bei der Verabschiedung des Rektors. Und diese Grundschule, "an der nicht nur Wissen und Können, sondern auch Herz und Charakter vermittelt werden", werde nun an die Amtsnachfolgerin Silke Kick weitergegeben.

Bürgermeister Franz Birkl bezeichnete Peter Lang als einen Lehrer, "der stets um das Wohl der ihm anvertrauten Kinder bemüht war". Außenstehende könnten kaum beurteilen, was ein Pädagoge an Verantwortung, Geduld und Einsatz aufbringen müsse.

Stätte des Lernens

Als Rektor habe es Lang verstanden, die Schule nicht zum Sammelplatz von Angst und Nöten zu machen, sondern zu einer Stätte des Lernens, wie es dem Wesen von Kindern am nächsten liege. Im Namen der Gemeinde dankte Birkl für die verständnisvolle Zusammenarbeit, bei der stets das Kindeswohl im Vordergrund gestanden sei. "Die Übertrittquoten der Poppenrichter Schüler lassen auf einen hervorragendes Bildungsniveau an dieser Grundschule schließen", stellte er heraus.

Schulamtsdirektor Peter Junge betonte, dass Peter Lang in seinen acht Jahren als Rektor der Grundschule seinen Stempel aufgedrückt habe. Nun übergebe er ein wohlbestelltes Haus. Mit natürlicher Autorität, großer Energie und dem Sinn für das Machbare habe Lang die Schule geleitet, dabei ein Team von Lehrern geformt, in das jeder seine fachlichen und persönlichen Kompetenzen habe einbringen können.

Junge betonte, dass Lang dem Schulamt ein äußerst verlässlicher und loyaler Partner gewesen sei. Selbst in schwierigen Situationen habe er nicht vorschnell gehandelt, sondern gangbare Lösungen gesucht und diese dann auch konsequent umgesetzt. Junge zitierte abschließend Hermann Lahms: "Der Ruhestand hat so viel mit Ruhe zu tun, wie der Verstand mit Stehen." Personalratsvorsitzender Martin Sekura meinte, dass Lang immer respekt-, verantwortungs- und humorvoll mit seinen Mitarbeitern umgegangen sei. Pfarrer Dominik Mitterer unterstrich, dass in der Grundschule Poppenricht auch Gott willkommen sei. Für den Elternbeirat bestätigte Kerstin Nerb eine unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Schulleitung.

Büro war immer offen

Ein Schulleiter mit Teamgeist sei Lang gewesen, so sein Vertreter Wolfgang Michalik. Auch habe er dafür gesorgt, dass die Schule medientechnisch gut ausgestattet sei. Den Lehrern habe er große Freiräume gelassen, die Tür zum Büro des Rektors sei immer offen gestanden.

In seinem Schlusswort meinte Peter Lang, dass 41 Jahre Schuldienst eine lange Zeit seien, die acht Jahre im Poppenricht habe er als schön empfunden. Als Schulleiter habe er bei der Gemeinde seine Vorstellungen von einer zeitgemäßen und modernen Schule durchsetzen können. "Die Ideen eines Rektors sind Schall und Rauch, wenn das Lehrerkollegium nicht mitspielt", meinte er. Aber ihm sei ein tolles Team zur Seite gestanden, und seine Zettelwirtschaft habe sein Sekretariat geordnet. Das Engagement der Eltern bezeichnete er als hervorragend, ebenso die Zusammenarbeit mit der Schulaufsicht.
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