Übers Wirtshaus wenig bekannt

Lokales
Poppenricht
28.10.2014
0
0

Die Beschwerde ist dokumentiert: 1536 klagte ein Poppenrichter Wirt über unliebsame Konkurrenz aus dem 1285 erstmals erwähnten Altmannshof. Ein Stück Heimatgeschichte, das jetzt Thema der Reihe "Kirche und Wirtshaus mit Pfiff" war.

Die Historie der letzten ehemaligen Simultankiche innerhalb der Diözese Regensburg, St. Michael in Poppenricht, und die der Gastwirtschaft Kopf in Altmannshof standen am Sonntag zum Abschluss der beliebten Veranstaltungsreihe im Mittelpunkt.

Nach musikalischer Einleitung durch die Gitarrengruppe der Gemeinde unter der Leitung von Günter Vogl sowie der Eröffnung durch Maja Berendes vom Evangelischen Bildungswerk und Pfarrer Klaus Eberius gab der Vertrauensmann des Kirchenvorstands, Wolfgang Böttner, einen kompakten geschichtlichen Abriss. Danach bestand die Möglichkeit, den Kirchturm zu besteigen. Das Geläut bilden drei Glocken.

Den weltlichen Part der Veranstaltung, der letzten in diesem Jahr, übernahm dann in Altmannshof Gastwirt Andreas Kopf. Historisch belegbare Quellen zur Wirtshausgeschichte des Ortes, speziell seines Hauses, sprudelten bislang recht dürftig, wie aus Kopfs Schilderungen hervorging.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.