"Und da bin i dahoam"

Lokales
Poppenricht
18.11.2015
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"Wir sind nicht auf der Erde, um ein Museum zu hüten, sondern um einen Garten zu pflegen, der von blühendem Leben strotzt und für eine schöne Zukunft bestimmt ist." Mit diesem Zitat von Papst Johannes XXIII. schlug Pfarrer Dominik Mitterer einen Bogen zur Pfarrei St. Michael, als deren Priester er in einer Messe installiert wurde.

Mitterer hat sich in Poppenricht bereits eingelebt, bekleidet er doch seit September 2013 das Amt des Pfarradministrators in der Kirchengemeinde St. Michael. Pfarrgemeinderatssprecher Reiner Hoffmann und Kirchenpfleger Stefan Hüttl holten zu Beginn des Gottesdienstes Dekan Walter Hellauer und Pfarrer Mitterer an der Pforte der Pfarrkirche ab. Nicht nur Priester aus dem Dekanat, sondern auch weltliche und kirchliche Vereine und Verbände nahmen mit ihren Fahnenabordnungen an dem Festakt teil.

Nach der Predigt erneuerte Pfarrer Mitterer die Versprechen, die er bei seiner Priesterweihe gegeben hatte, etwa Armen und Kranken beizustehen oder das Evangelium zu verkünden. Knapp 80 Sänger aus Kinder-, Jugend- und Kirchenchor gestalteten die Messe musikalisch, Orgel und Klavier sorgten für festliche Klänge.

Anschließend versammelten sich die Gäste in der Aula der Grundschule. Den Festakt gestaltete der Kinderchor unter Leitung von Gemeindereferentin Regina Probst. Pfarrgemeinderatssprecher, Kirchenpfleger und Gemeindereferentin blickten auf die vergangenen zwei Jahre zurück, in denen Mitterer als Pfarradministrator in Poppenricht gewirkt hatte.

Bürgermeister Franz Birkl freute sich, dass der Geistliche in Poppenricht heimisch geworden sei und unterstrich dies humorvoll: "Ich bin Dominik Mitterer und da bin i dahoam." Im Namen der kirchlichen und weltlichen Vereine übergab 2. Bürgermeister Herrmann Böhm ein Geschenk: einen neuen Schmuckeinband für das Evangeliar der Kirche.
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