Weg frei für neue Spielgeräte

Lokales
Poppenricht
28.11.2015
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In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats ging es um die Turnhallenbelegung in den Ferien und um zeitgemäße Kinderspielplätze im Gemeindebereich. Selten waren sich die Fraktionen so schnell einig.

Wenige Punkte umfasste der Bericht des Bürgermeisters, bei dem Franz Birkl auf die Abnahme und Freigabe der neuen Straße im Baugebiet Sünderbühl hinwies. Er berichtete außerdem, dass sich fast 80 Verbände oder Vereine um den Bayerischen Demenzpreis beworben hätten und die AOVE von Staatsministerin Melanie Hummel für den 3. Platz geehrt worden sei.

Heftige Proteste

Bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Kopf sei es zu heftigen Protesten wegen der Schließung der Sparkassen-Zweigstelle in Witzlhof gekommen. In Altmannshof sei ein Antrag von Martin Menzel vorgelegen, der darauf abzielte, dass Sportvereine die Turnhalle der Grundschule auch in den Ferien nutzen können. CSU, SPD und FW entschieden nun im Gemeinderat: Die Halle wird mit Ausnahme der Oster- und Sommerferien geöffnet, die Gemeinde übernimmt die Reinigung. Waltraud Lobenhofer (SPD) wollte noch sichergestellt haben, dass der Streudienst in den Wintermonaten für einen eisfreien Zugang zur Turnhalle sorgt, zumal in deren Eingangsbereich der Defibrillator hängt.

Die Poppenrichter Frauen-Union hatte den schlechten Zustand der Kinderspielplätze im Gemeindebereich bemängelt. In Witzlhof fehlten Beschattung und Beschilderung, in Traßlberg sollte ein Kirschbaum entfernt werden, am Spielplatz in der Neuen Heimat seien die Geräte verrostet. Bürgermeister Birkl meinte, bei den neuen Multifunktionsgeräten wären schnell 20 000 Euro fällig. Die Gemeinde werde in den nächsten drei oder vier Jahren Zug um Zug neue anschaffen.

"Klasse vor Masse"

CSU-Sprecher Andreas Kopf hob hervor, dass sich Poppenricht dem Trend zu Multifunktions-Spielgeräten nicht verschließen könne. Er könne sich vorstellen, dass die Fraktionen untereinander absprechen, welche zu beschaffen seien. "Klasse vor Masse", riet Hermann Böhm (CSU) und regte an, bei der Auswahl die Elternbeiräte von Kindergarten und Schule einzubeziehen. Eigentlich müsste man alle Spielplätze einmal überprüfen, meinte Markus Zagel (SPD). Die Eltern sollten ihre Kinder aber auch dazu anhalten, sorgsamer mit den Geräten umzugehen.

Keine neuen Häuser

Keine Zustimmung im Gemeinderat fand eine formlose Bauvoranfrage, ob im Bereich der Katharinenstraße in Traßlberg in zweiter Reihe gebaut werden dürfe. Andreas Kopf und Markus Zagel betonten, dass genügend erschlossene Baufläche vorhanden sei, das betroffene Grundstück im Außenbereich liege und Folgeanträge zu befürchten seien, wenn hier eine Ausnahme zugelassen werde.

Zagel plädierte dann für eine Geschwindigkeitsbegrenzung zwischen Poppenricht und Siebeneichen, da dort die Ausfahrt der Firma Breuer in einer unübersichtlichen Kurve liege.
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