Flüchtlinge Thema bei der Poppenrichter CSU
"Wir brauchen Kontrolle"

Politik
Poppenricht
12.04.2016
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Mehr Besonnenheit beim Thema Flüchtlinge: Das forderte MdL Harald Schwartz bei der Hauptversammlung der CSU Poppenricht: Bayern helfe Schutzsuchenden - wolle dabei aber die Kontrolle behalten.

Im Poppenrichter Schützenheim lobte Ortsvorsitzender Hermann Böhm die Arbeitsteilung im Ortsverband, mit Frauen- und Junger Union. Der Ortsverband habe aktuell 82 Mitglieder und freue sich über zwei Neuzugänge. Böhm erwähnte in seinem Rückblick unter anderem das Fischessen, den Jahresabschluss mit Ehrungen und den gut besuchten Preisschafkopf. Mit der Frauen-Union beteiligte sich der Ortsverband am Ferienprogramm.

Baugebiet kommt voran


Umfassend berichtete Bürgermeister Franz Birkl über seine sowie die Arbeit des Gemeinderats im Rathaus und für die Bürger. Der Breitband-Ausbau laufe sehr gut und sei größtenteils schon abgeschlossen. Im Ortsteil Traßlberg habe die Telekom aktuell noch technische Probleme, die der Netzanbieter noch beheben müsse. Einen weißen Fleck in Sachen DSL gebe es noch in Wirnsricht. Diese Versorgungslücke wird laut Birkl zusammen mit der Stadt Sulzbach-Rosenberg über Siebeneichen geschlossen - voraussichtlich noch in diesem Jahr. Ebenfalls noch heuer soll die Dorferneuerung in Poppenricht beginnen. Die Planungen fürs Baugebiet Schillerstraße in Witzlhof seien gut vorangekommen. Die Sanierung der Schulheizung stehe an, aber auch die Umsetzung des Kernwegenetzes beginne in diesem Jahr, berichtete Birkl.

Poppenrichter bevorzugt


Zum Baugebiet Schillerstraße will der Ortsverband einen Antrag im Gemeinderat stellen, kündigte Hermann Böhm an: Ziel sei, dass Bürger, die ihren Hauptwohnsitz in Poppenricht haben oder hatten, bei Reservierungswünschen bevorzugt werden. Gleiches soll für Interessenten gelten, die ihren Arbeitsplatz im Gemeindegebiet haben.

Bei der Vermarktung soll zudem für Familien mit Kindern ein finanzieller Anreiz geschaffen werden. Ähnlich wie am Baugebiet An der Sonnenseite schwebt dem Ortsverband eine kind- und grundstücksgröße-bezogene Familienförderung vor.

MdL Harald Schwartz sprach die befürchtete Spaltung der Gesellschaft wegen des großen Ansturms der Flüchtlinge an. Bei diesem Thema brauche man mehr Sachlichkeit und Besonnenheit, betonte der Landtagsabgeordnete. Der Freistaat habe im Nachtragshaushalt insgesamt 2,7 Milliarden Euro für diesen Bereich bereitgestellt, berichtete Schwartz. Derzeit biete Bayern alles auf, um den ankommenden Flüchtlingen zu helfen - "aber wir wollen Kontrolle", sagte der Politiker: Bis zu 400 000 Menschen, die gekommen seien, kenne man überhaupt nicht. Die kulturelle Integration sei notwendig. Man müsse aber auch bestehende Gesetze anwenden. Beim Thema Zuwanderung gibt es auch für Schwartz Obergrenzen.

Für die Nominierung des Bundestagskandidaten im November mussten satzungsbedingt die Delegierten zur Kreisversammlung neu gewählt werden. Diese heißen Nici Wendl-Willerich, Franz Birkl, Hermann Böhm, Horst Pongratz, Michael Laußer und Hubert Siegert. Ersatzdelegierte sind Andreas Kopf, Martin Bechthold, Markus Weiß, Franz Fleischmann, Johannes Hauer und Reiner Hoffmann.

Im November 70-Jähriges


Zuletzt kündigte Ortsvorsitzender Hermann Böhm an, dass am 5. September der politische Montag beim Gillamoos in Abensberg besucht wird. Am Samstag, 19. November, feiere der Ortsverband 70-jähriges Bestehen. Für das Sommerferienprogramm organisiere er eine Besichtigung des Nürnberger Flughafens.
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