Gemeinderat Poppenricht
Bahn erneuert Überführung

Schon jetzt ist die Durchfahrtshöhe unter der Bahnbrücke sehr knapp für landwirtschaftliche Großfahrzeuge. Nach Ansicht der Poppenrichter Gemeinderäte muss deshalb beim von der Bahn geplanten Neubau die derzeitige Höhe mindestens erhalten bleiben. Bild: gf
Politik
Poppenricht
19.09.2016
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Die Bahn will ihre Überführung in Poppenricht erneuern. Wünsche der Gemeinde werden dabei berücksichtigt. Aber nur, wenn Poppenricht zahlt.

Momentan ist die Bahnüberführung der Vilsstraße in einem schlechten baulichen Zustand: Deshalb plant die Deutsche Bahn AG einen Ersatz. Das neue Bauwerk soll in Stahlbeton ohne Mittelstütze die gut zehn Meter breite Straße überspannen.

Die Bahn wollte in einem Schreiben an die Gemeinde Poppenricht wissen, ob diese Wünsche zur neuen Brücke habe. Diese würden aber dann auf Kosten der Gemeinde umgesetzt.

Mit den zehn Metern Durchfahrtsbreite ohne Mittelstütze war der Gemeinderat einverstanden. Aber die aktuelle Durchfahrtshöhe darf nicht verringert werden - wegen der landwirtschaftlichen Fahrzeuge, die immer höher und breiter werden.

Hermann Böhm berichtete, dass immer wieder defekte Lampen aus dem Gemeindebereich gemeldet werden. Wichtig sei dabei, dass dazu auch deren Nummer (an der Lampe zu finden) mitgeteilt wird: Das erleichtere Eon das Auffinden des defekten Exemplars.

Aus dem Poppenrichter GemeinderatHermann Böhm meinte, dass nach dem Abriss des Rösel-Anwesens ein großzügiger Dorfplatz entstehen könnte, der freien Blick auf die alte Kirche gewährt. Gerüchte machten bereits die Runde - etwa, dass der Kirchweihplatz in die Ortsmitte oder die Bushaltestelle hierher verlegt werde.

Entschieden werde nicht über den Kopf der Bevölkerung hinweg, betonte Böhm: Bei Arbeitstreffen müssten Vereine und Bürger einbezogen werden. Öffentliches W-Lan sei anzudenken, außerdem ein Strom- und Wasseranschluss für Pfarr- oder Bürgerfeste, eventuell ein Geräteschuppen, Toiletten und ein Aufenthaltsraum.

Für den Spielplatz Neue Heimat seien große Geräte geplant, informierte Verwaltungsleiter Hartmut Gawlik: Röhrenrutsche, Balancebrücke, Leitern, Seile, ein Bodentrampolin und eine Tischtennisplatte. Die vorhandenen Federtiere und Wippen sollen bleiben. Wichtig sei es, die gesetzlichen Vorgaben zum Fallschutz einzuhalten. Als Material dafür kämen Kaolinsand, Hackschnitzel oder Rindenmulch in Frage.

Zur Tischtennisplatte äußerste Markus Zagel Bedenken: Länger anhaltendes Pingpong zu später Stunde könnte zu Unmut in der Nachbarschaft führen. (gfr)
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