Gemeinderatssitzung mit Thema "Drei Mohren"
Künftig Rundumversorgung

So soll das neue Versorgungszentrum einmal aussehen: Blick auf die Front von der Staatsstraße 2040 her. Bild: gf
Politik
Poppenricht
07.07.2016
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Der mit der Planung eines Nahversorgungszentrums beauftragte Architekt Reinhold Johannes aus Neumarkt hatte die Gelegenheit, den Räten sein Projekt "Drei Mohren" zu erläutern, ließ aber die Frage von Waltraud Lobenhofer unbeantwortet, welche Heizung geplant sei.

Auch die Zahl der Tiefgaragenstellplätze und der Stellplätze im Außenbereich, die Andreas Kopf wissen wollte, blieb offen, aber der von der Bayerischen Bauordnung geforderte Stellplatzschlüssel werde mehr als erfüllt, erklärte der Planer.

Johannes hofft auf eine zügige Genehmigung seitens der beteiligten Behörden, dann werde im Erdgeschoß ein Nahversorger einziehen, auch Bäcker, Metzger und ein Bistro seien in Planung. Für Arztpraxen, Versicherungsbüro und Fahrschule gebe es schon ernstgemeinte Anfragen. Beim angedachten Geldautomat der Sparkasse hielt sich die Begeisterung des Poppenrichter Gemeinderates in Grenzen. "Könnte man das verhindern?", so eine Zwischenfrage. Im 1. Obergeschoss plant Johannes Gewerbe- und Wohneinheiten, im Obergeschoss seien weitläufige Wohnungen mit großzügigen Terrassen geplant. "Alle Ebenen sind mit einem Aufzug erreichbar, so dass auch für Rollstuhlfahrer ein barrierefreier Zugang zu Wohnungen und Gewerbeeinheiten möglich ist."

5,5 Millionen Euro


Insgesamt stehe ein Investitionsvolumen von 5,5 Millionen Euro im Raum. Das zum Sportplatz hin ansteigende Gelände ermögliche es, dass die Zufahrt zur Tiefgarage (parallel zur Sportplatzstraße) nicht so massiv ausfalle, da für diese Einfahrt nur eine halbe Geschosshöhe benötigt werde.

Bei den zwischen Sportplatz und dem neuen Gebäudekomplex gelegenen Stellplätzen sähe es der Gemeinderat gerne, wenn diese auch den Besuchern von Fußballspielen zur Verfügung stünden. Noch zu klären sei - und da legt aus Sicht der Feuerwehr Markus Zagel großen Wert darauf - dass der hintere Gebäudeteil von zwei Seiten mit Einsatzfahrzeugen angefahren werden kann.

Die vom Architekturbüro Johannes vorgelegten Änderungen bei der Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses wurden vom Gemeinderat gebilligt, die öffentliche Auslegung und die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange wurde beschlossen.
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