Ortsbegehung mit der CSU Poppenricht
Wunsch: Sicher über die Straße

Die Verkehrssituation an der Rabenleite war ein Punkt, der bei der Ortsbesichtigung der Poppenrichter CSU mit MdL Harald Schwartz (rechts) zur Sprache kam. Bild: hfz
Politik
Poppenricht
03.08.2016
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Ein sicheres Queren der Staatsstraße 2040 ist an den Bushaltestellen Goethestraße in Traßlberg und Rabenleite in Poppenricht ausgeschlossen. Zu diesem Ergebnis kamen Vertreter der CSU beim Ortstermin mit MdL Harald Schwartz. Querungshilfen könnten die Lösung sein.

Die CSU Poppenricht-Traßlberg war zu diesem Thema unterwegs mit dem Landtagsabgeordneten Harald Schwartz. Ortsvorsitzender Hermann Böhm stellte ihm die aktuelle Situation vor. Entlang der Staatsstraße sind in der Gemeinde Poppenricht vier Bushaltestellen. In Witzlhof befindet sich ein Zebrastreifen und an der Haltestelle Drei Mohren in Poppenricht ist eine Fußgängerampel installiert. "An den Bushaltestellen Goethestraße in Traßlberg und Rabenleite in Poppenricht sind zurzeit keine besonderen baulichen Einrichtungen vorhanden, die den schwächeren Verkehrsteilnehmer zusätzliche Sicherheit bieten", erklärte Böhm. "An diesen beiden Punkten herrscht Handlungsbedarf", so der Ortsvorsitzende.

Familien mit Kindern


CSU-Vorstandsmitglied Dr. Horst Pongratz gab zu Bedenken, dass im Neubaugebiet Sinterbühl in Witzlhof viele Familien mit Kindern zu Hause sind und der Weg zum Kindergarten Traßlberg oder Schulbus über die Staatsstraße zur Goethestraße führt. Bürgermeister Franz Birkl ergänzte, dass im Bereich der Haltestelle Goethestraße und Rabenleite zudem Menschen mit Behinderung wohnen, die auch den öffentlichen Nahverkehr nutzen. "Bewohner des Hauses Rabenholz nutzen die Haltestelle in Poppenricht ebenfalls", so der Bürgermeister.

Stellvertretender CSU-Ortsvorsitzender Hubert Siegert informierte den Abgeordneten, dass an der Rabenleite direkt am Poppenrichter Ortsende zum Teil viel zu schnell gefahren wird. Böhm bat Schwartz um Unterstützung in dieser Angelegenheit. Mehr Sicherheit würden Querungsstellen bieten, die so gestaltet sind, dass Kinder und Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder mit Sehbehinderung mit möglichst geringer Anstrengung sicher über die Straße kommen, erklärte Böhm.

Die Bayerische Staatsregierung will Bayern bis 2023 barrierefrei umbauen, hat sie erklärt. Um das gesteckte Ziel erreichen zu können, müssen die notwendigen finanziellen Mittel bereitgestellt werden. "Die Gemeinde Poppenricht kann bauliche Maßnahmen dieser Größenordnung nicht alleine stemmen", sagte Böhm weiter.

Landtagsabgeordneter Harald Schwartz bestätigte: "Aus meiner Sicht besteht hier Handlungsbedarf. Themen wie Barrierefreiheit und Inklusion sind derzeit in aller Munde. Hier haben wir ein konkretes Beispiel, wo vor Ort eine praktische Umsetzung erforderlich ist. Ich werde daher das Thema mit nach München zu den entsprechenden Stellen nehmen. Ziel muss eine bestmögliche Unterstützung der Gemeinde und der Bürgerinnen und Bürger sein", sicherte der Parlamentarier zu.
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