Adventsliedersingen in evangelischer Kirche Poppenricht mit Gitarrengruppe und Singkreis
Musik, die die Herzen erwärmt

Die Gitarrengruppe und der Singkreis Poppenricht unter Leitung von Günter Vogl (links stehend) stimmten eine große Gemeinde in der St.-Michaels-Kirche auf den Advent ein. Bild: cog (2)
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Poppenricht
29.11.2016
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Die evangelische Michaelskirche war adventlich geschmückt, und auf dem Kranz leuchtete die erste Kerze: Die Gitarrengruppe hatte eingeladen zum Adventsliedersingen.

Gitarrengruppe und Singkreis eröffneten die staade Zeit und stimmten mit alten und neuen Weihnachtsliedern auf das nahende Fest der Liebe ein. Die gut 20 Gitarristen, ergänzt durch Bassgitarre und Akkordeon, hatten ein vielfältiges Programm vorbereitet, das die Herzen erwärmte. Mal sangen und spielten nur die Musiker im Altarraum, bei anderen Liedern war auch die Gemeinde zum Mitmachen eingeladen. Kräftig stimmten alle in "Jetzt fangen wir zu singen an" und "Fröhliche Weihnacht überall" ein.

Dank für Geduld


Seit 25 Jahren bereichert die Gitarrengruppe das Poppenrichter Gemeindeleben. Günter Vogl, Gründer und immer noch Leiter der Gruppe, dankte allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die in dieser langen Zeit mitgemacht haben. Waltraud Lindner und Nacky Hartmann, zwei Musiker der ersten Stunde, erinnerten daran, dass Vogl über 400 Kindern das Gitarrenspiel beigebracht hat. "Danke, dass du so geduldig mit uns bist", sagten sie.

Ein Alleinstellungsmerkmal


Die Gitarrengruppe sei ein Alleinstellungsmerkmal der Gemeinde, stellte Pfarrer Uwe Markert fest. "Heute feiern wir nicht nur 25 Jahre Gitarrengruppe, sondern auch Günter Vogls 80. Geburtstag", hob er hervor. Der Jubilar habe viel für die Gemeinde getan, sich für die Gebäude eingesetzt und sei auch im Ferienprogramm aktiv. Markert überreichte Vogl einen Präsentkorb. Bürgermeister Franz Birkl wünschte weiterhin viel Freude beim Singen und bei Konzerten.

"Das Leben ist lang, da kann man viel machen", meinte Günter Vogl, ehe er den Einsatz für das nächste Musikstück gab. Die schwungvolle "Petersburger Schlittenfahrt" sauste los. Klingelnde Schellen akzentuierten den munteren Rhythmus, die Füße der Zuhörer wippten mit. Einige Lieder sang ein kleiner Frauenchor, ein anderes ein Männerquartett. Zu Herzen ging die instrumentale Version von "Es wird scho glei dumpa" mit Blockflöte. Gitarrengruppe, Singkreis und Besucher sangen gemeinsam "Süßer die Glocken nie klingen" - spätestens bei diesem Lied spürten alle, dass jetzt der Advent beginnt.

Pfarrer Markert trug zwischen den Liedern eine besinnliche Geschichte vor und verabschiedete die Gemeinde mit einem Gebet und dem Segen. Gern legten die Besucher in das Körbchen am Ausgang Spenden für die Arbeit der Gitarrengruppe.

Das Leben ist lang, da kann man viel machen.Günter Vogl
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