Bayrnwerk ersetzt Leitungen und Trafos
Statt Freileitung jetzt Erdkabel

In Witzlhof versammelten sich (von links) Baubegleiter Gerhard Suttner, Bürgermeister Franz Birkl, Katja Lindner (Leiterin Netzbau Weiden), Projektleiter Otto Kritzenberger sowie die Mitarbeiter der Baufirma Rubenbauer, Bauleiter Konrad Biersack und Polier Franz Kurz, vor der alten (rechts) und neuen (links) Trafostation. Bild: gf
Vermischtes
Poppenricht
11.05.2016
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Die Bayernwerk AG ersetzt im Gemeindebereich Poppenricht ihre Freileitungen durch Erdkabel, erhöht so die Versorgungssicherheit und baut die meist in die Jahre gekommenen Freileitungen und Trafohäuser ab.

Neuer Trafo in Betrieb


Gerade erst ist die neue, kompakte Trafostation in Witzlhof, direkt neben dem alten Trafohaus, in Betrieb genommen worden. Katja Lindner, beim Bayernwerk zuständige Leiterin des Bereichs Netzbau Weiden, betonte, dass die Erdverkabelung im Bereich Mittelspannung in den Ortsteilen Traßlberg und Witzlhof nach einem halben Jahr Bauzeit nun abgeschlossen sei. Gut 200 000 Euro habe das Unternehmen in die leistungsfähigeren Erdkabel investiert, die die Baufirma Rubenbauer verlegt hat.

Unter den Gleisen durch


Dabei musste auch die Bahnlinie östlich von Witzlhof gekreuzt werden, um Schwaighof anzuschließen. Genutzt wurde dazu die Spülbohrtechnik: Damit sei das Gleisbett in ausreichender Tiefe unterquert worden, erläuterte Projektleiter Otto Kritzenberger.

Eine neue Kompaktstation wurde in Witzlhof errichtet. Das unmittelbar daneben stehende alte Trafohaus, an dem der Zahn der Zeit schon deutliche Spuren hinterlassen hat, wird laut Katja Lindner abgerissen. Abgebaut würden auch die östlich der Bahnlinie aufgestellten 25 Masten. Diese Arbeiten sollen im Einvernehmen mit den betroffenen Landwirten erledigt werden.

Bis Herbst abgeschlossen


Fünf Kilometer Leiterseil der Mittelspannungsfreileitung müssten zuvor abgebaut werden. Die neuen Erdkabel hätten mehr Querschnitt, verdeutlichte Lindner, und seien damit weitaus leistungsfähiger als die Freileitungen. Die Bayernwerk AG rechnet damit, dass die Restarbeiten bis zum Herbst abgeschlossen sind.
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