Die Mauer sorgt für Schauer

Die Wachtürme der innerdeutschen Grenze stehen in Mödlareuth noch. Sie führten den Sängern aus Traßlberg und Ammerthal vor Augen, wie menschenverachtend die Mauer gewesen war. Bild: Georg Auers
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Poppenricht
30.09.2016
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Traßlberg/Poppenricht. Das leibliche Wohl kam nicht zu kurz, als der Gesangverein Traßlberg zusammen mit seinen Ammerthaler Sangesfreunden auf Tagesfahrt ging. Weder bei der zweistündigen Genussführung durch Bayreuth, wo über die Erläuterungen zur Stadt hinaus Kostproben von Frankenwein sowie Bayreuther Bratwürsten und Bier gereicht wurden, noch bei der abendlichen Einkehr in Windischeschenbach, wo man Neues über das Zoiglbier erfuhr.

Dazwischen stand der Besuch in Mödlareuth auf dem Programm. Das Dorf nördlich von Hof wurde in der Zeit des Kalten Krieges durch die innerdeutsche Grenze in einen bayerischen und einen thüringischen Teil getrennt. Heute ist dort ein Freilichtmuseum mit einem Originalstück der Mauer und einer nachgebauten Sperranlage. Ein Film und eine Führung über das Gelände hinterließen bei den Oberpfälzern vor allem Erstaunen und Schauer über den grausamen Erfindergeist, der sich etwa in den Selbstschussanlagen manifestierte. Die Teilnehmer lobten Josefine und Günter Wilfer für die hervorragende Organisation der Fahrt.
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