Neue Spiellandschaft in der Kita St- Michael
Kraxeln, hangeln, rutschen

Pfarrer Dominik Mitterer (Mitte) segnete am Freitag die Spiellandschaft im Garten der Kindertagesstätte St. Michael. Links im Bild Leiterin Kerstin Paul, die die Einrichtung zum Ende des Monats verlässt. Sie wird künftig an der Sozialpädagogischen Fachakademie der Döpfer-Schulen in Schwandorf als Fachlehrerin unterrichten. Bilder: Hartl (2)
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Poppenricht
09.09.2016
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Rauf auf den rotierenden Baumstamm. Verflixt, das geht aber schnell. Dann doch lieber den hohen Baumhaus-Turm erkraxeln. Geschafft! Nun über die Wackelbrücke aufs Rutschenpodest und ab in den feinen, weißen Kaolinsand. Welch ein Spaß!

"Da möchte man nochmal Kind sein", lobte am Freitagmittag spontan eine Mama in Anbetracht des stattlichen Bauwerks aus Robinienholz im Garten der Kindertagesstätte St. Michael. Zur Einweihungsfeier der neuen Spiellandschaft gab es ausschließlich stolze, strahlende Gesichter. Am meisten freuten sich natürlich die Kinder, die nach den Ansprachen das Schmuckstück sofort in Beschlag nahmen.

Fünf helfenden Hände


"Hand in Hand" lautete damals das Motto bei der Erneuerung der Kita vor rund einem Jahr. "Und es passt für die heutige Feier wieder wie die Faust aufs Auge", betonte Leiterin Kerstin Paul im weiten Areal des Freigeländes der Einrichtung. Das Symbol der fünf helfenden Hände stehe für die Mithelfer, die beim Projekt "Spiellandschaft" mitgewirkt haben. Pauls Dank galt somit den Trägern der Kita, der Katholischen Kirchenstiftung St. Michael, vertreten durch Pfarrer Dominik Mitterer, der Gemeinde mit Bürgermeister Franz Birkl, dem Elternbeirat mit der Vorsitzenden Michaela Kredler, dem Förderverein, vertreten durch Reiner Hoffmann, und den vielen weiteren Unterstützern. "Alle waren für das Projekt Feuer und Flamme und Dank aller ist hier nun etwas Schönes, Besonderes und Bleibendes entstanden", würdigte Kerstin Paul das Engagement der Mitwirkenden.

Wegen der Finanzierung des 30 000-Euro-Projekts gab Bürgermeister Franz Birkl zu: "Anfangs lief es etwas holprig." Aber schließlich segnete der Gemeinderat die Sache ab. Nun sei man stolz auf das einzigartige Spielgerät. Birkl: "Es ist eine wunderbare Anlage entstanden, in der sich die Kinder und Erzieherinnen wohlfühlen können." Der Bürgermeister lobte in diesem Zusammenhang den Bauhof, dessen Mitarbeiter rund 104 Stunden an Eigenleistung einbrachten.

"Die Spiellandschaft ist zwar von Profis aufgebaut worden, aber es schadet trotzdem nichts, wenn der liebe Gott schaut, dass niemandem etwas passiert", meinte Pfarrer Dominik Mitterer bei der Segnung. Er sprach von einem Unikat, das die Planer der Berliner Krambamboul GmbH speziell für das Kita-Gelände entworfen hätten.

Ein Jahr lang dauerten die Planungen. Aufgebaut wurde die Spiellandschaft - nach rund einwöchiger Vorarbeit durch den Bauhof - von Monteuren der Firma binnen drei Tagen. "Sie entspricht den geltenden Sicherheitsbestimmungen, was auch der TÜV bei seiner Abnahme bestätigte", erklärte Bürgermeister Birkl.
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