Nimmerland-Theater gastiert in Poppenrichter Schule
Viele Worte in den Taschen

Eines der wichtigsten Zauberworte sei bitte, erklärte die Händlerin der Worte. Bild: gf
Vermischtes
Poppenricht
10.10.2016
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Begriffe des Alltags bot Antje Schlaich, die "Händlerin der Worte" feil, Worte, die jeder braucht, Worte für jeden Tag und für jede Situation.

In der Aula der Schule Poppenricht gab es viel zu lachen, denn Antje Schlaich von der Nimmerland-Theater-Produktion hatte sich in die bunte und lustige Figur der "Händlerin der Worte" verwandelt, um an ihrem Marktstand Begriffe anzubieten, die jeder jeden Tag braucht.

Gefühlte 30 Zentimeter sei sie groß, dafür aber schon fünfhundertsechsundzwanzigeinhalb Jahre alt. Sie sei noch immer nicht erwachsen und wisse unendlich viele Worte - gute wie schlechte, Begriffe der Höflichkeit und des Dankes. Worte für jeden Geschmack und für jede Gelegenheit seien in Umlauf. In ihren Taschen und Schachteln hatte die Händlerin große und kleine Worte und immer finde sich ein richtiges zu jeder Zeit und zu jeder Gelegenheit. Welche Lieblingsworte denn die Schüler hätten, fragte sie. Pfannkuchen, Reisauflauf und Löwe erhielt sie als Antwort. Wichtig seien Zaubersprüche und -wörter, sagte Schlaich. Dazu gehören "bitte" und "danke" sowie Höflichkeit gegenüber Lehrern.

Das Theaterstück mit musikalischen Einlagen wurde 1999 in Frankreich uraufgeführt und wird in Deutschland seit mehr als zehn Jahren von den Schulkommissionen der Länder für Grundschulklassen empfohlen. Weit über 300 000 Kinder haben die Händlerin der Worte und den Diebstahl von Wörtern schon miterlebt und konnten am Ende des Stückes ihre wichtigsten Worte der Worte-Händlerin mitgeben.

Das Theaterstück soll zum Nachdenken über den Gebrauch der Sprache nachdenken, erklärte Rektorin Silke Kick. Daher werde sich die lustige Aufführung künftig wie ein roter Faden durch sämtliche Unterrichtsfächer ziehen.
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