Stets für seine Mitmenschen engagiert
Franz Strobel feiert seinen 85.

Bürgermeisterin Gertraud Weigl (links) gratulierte Franz Strobel (Zweiter von links) im Auftrag der Gemeinde Poppenricht, und Christian Krieger (rechts) übermittelte als Vorsitzender des FFW-Vereins Poppenricht Glückwünsche der Feuerwehr. Bild: gf
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Poppenricht
18.07.2016
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Für Franz Strobel hatte das Engagement für seine Mitmenschen immer oberste Priorität - sei es beim Siedlerbund, bei der Feuerwehr oder für seine Heimatgemeinde. Am Samstag hat der rüstige Rentner nun seinen 85. Geburtstag gefeiert.

Am 16. Juli 1931 kam Franz Strobel in Frohnhof (Gemeinde Hahnbach) zur Welt. Zur Schule ging er in Rosenberg, lernte anschließend Elektriker. Zeit seines Berufslebens war er Betriebselektriker in der Maxhütte in Rosenberg, bis ihn schließlich der Konkurs des Stahlunternehmens im Alter von 55 Jahren in Rente schickte.

Über die Bibelstunde der evangelischen Pfarrei lernte Strobel seine Liselotte kennen. 1954 heirateten die beiden vor dem Standesbeamten in Rosenberg. Drei Söhne und fünf Töchter kamen zur Welt, im Lauf der weiteren Jahre gesellten sich zehn Enkel dazu. Ihre erste gemeinsame Wohnung bezogen Liselotte und Franz Strobel in der Siedlung Neue Heimat in Poppenricht. 1961 bauten sie ihr Haus in der Heringloher Straße. Mit dem Bauen hatte es Strobel zeitlebens. Den Kindergartenförderverein hat er ins Leben gerufen. Dieser errichtete schließlich den ersten Kindergarten in Poppenricht - dort, wo später die Raiffeisenbank einzog, die in den vergangenen Jahren wieder zum Kindergarten umgebaut wurde. Strobel war auch aktiv bei der Feuerwehr. Heute ist er nur noch passives Mitglied, aber beim Bau des neuen Feuerwehrhauses in Poppenricht installierten Franz Strobel und sein Sohn die Elektrik.

Als die Siedler- und Eigenheimergemeinschaft Neue Heimat am Wochenende ihr 60. Gründungsfest feierte, war Strobel das einzige noch lebende Gründungmitglied und wurde entsprechend geehrt. Bürgermeisterin Gertraud Weigl gratulierte namens der Gemeinde, dankte für den Einsatz, den Franz Strobel für das Gemeinwohl geleistet hat, und überreichte Geschenkkorb und Ehrenurkunde.

Nebenbei verriet Franz Strobel, dass er seit mehr als 50 Jahren die Amberger Zeitung abonniert hat - und als ihr Leser genau verfolge, was in seiner Gemeinde und weltweit passiert.
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