Jagdgenossenschaft Pressath
Neuer Mann an der Spitze

Sie blickten auf ein erfolgreiches Jahr zurück (von links): Bürgermeister Werner Walberer, stellvertretender Jagdvorsteher Günther Walberer, der scheidende Jagdvorsitzende Norbert Höfer, der Sprecher der Jagdpächter Fritz Dippl und Rudolf Deglmann, neuer Jagdvorsteher. Bild: is
Freizeit
Pressath
18.03.2016
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Die Stimmung bei der Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft war wehmütig. Jagdvorsteher Norbert Höfer musste sein Amt nach 12 Jahren niederlegen.

Eine gewisse Abschiedsstimmung herrschte, als Jagdvorsteher Norbert Höfer die Jahreshauptversammlung im Gasthaus Heining eröffnete. Grund dafür war der Tagesordnungspunkt "Neuwahl eines neuen Jagdvorstehers". Norbert Höfer musste sein Amt niederlegen, da er seinen Grundbesitz an die Tochter übergeben hatte. Neuer "Chef" der Pressather Jagdgenossen wurde Rudolf Deglmann, der einstimmig gewählt wurde.

Dessen erste Amtshandlung war, seinem Vorgänger ein aufrichtiges Dankeschön zu sagen für die erfolgreichen Jahre als Vorsitzender. Den Dankesworten schlossen sich auch Fritz Dippl als Sprecher der Jagdpächter und Günther Walberer für die Jagdgenossen an. Bürgermeister Werner Walberer bezeichnete den scheidenden Vorsitzenden als einen "Motor" der Jagdgenossenschaft von dem viele Aktivitäten und Impulse ausgegangen sind. Bei örtlichen Besichtigungen wurden Wegebaumaßnahmen beschlossen, die im Bereich "Neurißweg" und Kahrmühle umgesetzt wurden. Weiter erinnerte Höfer an eine Zusammenkunft mit den Jagdpächtern über die Ausarbeitung des Abschussplanes.

Als nicht gelöst bezeichnete er die Schwierigkeiten mit dem Einsatz des Holzvollernters. Trotz Aufforderung seien die entstandenen Schäden nicht behoben worden. Als nicht finanzierbar bezeichnete der Vorsitzende die Verwendung des digitalen Jagdkatasters. "Die anfallenden Kosten von 970 Euro können wir nicht tragen", kündigte er eine Beendigung der Zusammenarbeit mit dem Vermessungsamt an. Kassenverwalter Anton Murr gab einen Überblick über die finanzielle Lage der Genossenschaft. Für den Wegeunterhalt sind 2015 fast 3 000 Euro verwendet worden. Der Beschluss über die Verwendung der Jagdpacht für den Wegebau fiel einstimmig. Für die Reviere gaben die Pächter Stefan Grafberger, Günter Habelitz, Fritz Dippl und Martin Heidenblut die Abschusszahlen bekannt. Grafberger bedauerte, dass 50 Prozent des erlegten Rehwilds dem Straßenverkehr zum Opfer gefallen ist.

Hegeringleiter Albert Butscher bedankte sich bei Norbert Höfer für die Zusammenarbeit und bat, an der Rama-Dama-Aktion teilzunehmen, die am 2. April abgehalten wird.
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