Brigitte Traeger begeistert rund 350 Besucher bei Konzert in der Pfarrkirche Pressath
Verkünderin des Glaubens

Von der Liebe Gottes sang Brigitte Traeger. Dabei reichte sie den Zuhörern beim "Liebeslied" auf ihrem Weg durch den Mittelgang in der Kirche die Hand. Bild: mng
Kultur
Pressath
20.09.2016
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(mng) Von Barmherzigkeit, Vertrauen und der Vergebung Gottes sang Brigitte Traeger in der Pfarrkirche. Mit ihren einprägsamen, teils nachdenklichen Texten sorgte sie für kurzweilige Unterhaltung und führte gekonnt zu den jeweiligen Liedern.

Zuvor begrüßte Stadtpfarrer Edmund Prechtl die Sängerin. Die tiefgläubige Katholikin begeisterte bei ihrem Auftritt in der Stadtpfarrkirche St. Georg mehr als 350 Besucher mit klaren und gefühlvollen Gesang und verlieh ihrer Gläubigkeit mit den Texten Ausdruck.

Die Vorbereitung und Organisation des Konzerts lag in den Händen der Kirchengemeinde. Große Resonanz zeichnete sich bereits im Vorfeld beim Verkauf der Eintrittskarten ab. Somit waren fast alle Plätze besetzt. Traeger eroberte rasch die Herzen. Ihr Gottvertrauen belegte sie in ihren Liedern und Erzählungen: "Lassen Sie Jesus wieder Ihren Schatz werden." Mit ihrer Verehrung des Herrgotts stärkte sie auch die Zuhörer im Glauben. "Nehmen Sie sich Zeit, das 'Vater unser' näher zu betrachten", forderte sie die Zuhörer auf.

Mit "Durchflute mein Herz" begann das Konzert, bei dem sie die Zuhörer zum Mitsingen aufforderte. Mit klarer Stimme trugt sie "Unruhig ist unser Herz" vor, zwischendurch berichtete sie aus dem Tagebuch der heiligen Faustina.

Es folgte "Weil Gott dich liebt", vorher noch "Vater unser", bei dem auch das Publikum eingebunden war. Ergreifend auch das "Halleluja" und "Die Rose". Mit der Aufforderung zum Händereichen in den Bankreihen machte sie sich beim "Liebeslied" durch den Mittelgang bis zur letzten Bank auf den Weg und reichte den Besuchern selbst die Hand. "Wir sind eine Gemeinschaft, und wir sind lebendige Kirche."

Die Sängerin erzählte von ihren zahlreichen Wallfahrten und offenbarte sich als Marienverehrerin. Sie baute damit eine Brücke zur Pforte der Barmherzigkeit. "Wallfahren bedeutet Kraft schöpfen für einen Neuanfang." Immer wieder forderte sie die Zuhörer zum Mitsingen auf, so zu Ehren der Gottesmutter bei "Schwarze Madonna". Gänsehaut rief das "Ave Maria" hervor. Bei den Zugaben "Segne du Maria" begleiteten die Zuhörer erneut die Sängerin. Auf ihren frenetischen Beifall hin folgte noch "Großer Gott wir loben dich".

Der Applaus am Schluss des Auftritts zeigte, dass wohl alle Erwartungen der Zuhörer erfüllt wurden. Der ebenfalls erfreute Pfarrer Edmund Prechtl verabschiedete die Besucher am Ende des gelungenen Konzerts mit dem Abendsegen.
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