Konzert der Gruppe "Soulfood unplugged"
Musik für Herz und Seele

Die Besucher im Pfarrsaal erlebten ein Konzert der Extraklasse.
Kultur
Pressath
22.06.2016
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Ein Abend mit Steffi Denk und der Gruppe "Soulfood unplugged" ist ein Riesenerlebnis. Und das nicht nur, weil die Niederbayerin Steffi Denk mit ihrer unnachahmlichen Stimme mit ihren Musikerfreunden mal jazzigen und mal swingenden Musikgenuss serviert.

Den drei Bandmitgliedern sieht man die Freude an der Musik an. Mit ihrer markanten Stimme, von vielen die "schärfste Stimme Bayerns" genannt, schaffte es Denk, das Publikum im Pressather Pfarrsaal zu begeistern. Zusammen mit Fred Jabobsson (Bass) und Sepp Haslinger (Klavier und Gesang) ließ sie beim fast dreistündigen Programm keine musikalischen Wünsche offen. Vom ersten Stück an zeigte sich, dass Haslinger mit der stimmgewaltigen Denk sehr gut harmonierte.

Dass setzte sich in den folgenden Stücken eindrucksvoll fort. "Superstition" von Stevie Wonder schloss sich an, und das Publikum war voll dabei. Bei "Bilder von Dir" von Laith Al Deen und "You gotta be" von Desiree kam Gänsehaut-Stimmung auf. Dass es auch gefühlvoll geht, zeigte ein Oldie der Band Münchner Freiheit: "Ohne Dich schlaf ich heut nicht ein", schmachtete Sepp Haslinger, und traf damit nicht nur den Geschmack der weiblichen Zuhörer. Sehr bemerkenswert war das nächste Stück.

Man sah förmlich Michael Jackson auf der Bühne tanzen, als die Gruppe mit "The way you make me feel" loslegte und mehr als sechs Minuten glänzte. Mit "You're all in need" von White Leon verabschiedeten sie sich in die Pause. Mit einem Augenzwinkern wurden deutsche "Schlagergrößen" wie Andrea Berg oder Helene Fischer auf dem Arm genommen und "Atemlos" erklärt, dass diese Lieder in den Bierzelten nach der dritten Maß Bier gefordert und mitgesungen werden.

Die Band bot einen abwechslungsreichen Cocktail von Melodien. Zwischen den Titeln verstanden es Steffi Denk und Sepp Haslinger hervorragend, die Besucher mit "wahren Geschichten aus dem Leben" zu unterhalten. Als Denk "Do right Woman" von Aretha Franklin anstimmte, wurde das Publikum zu Beifallsstürmen animiert. Mehrere Zugaben waren nötig, bis die Künstler von der Bühne durften. Die Besucher und die Frauen-Union mit Vorsitzender Susanne Raithmayer waren begeistert.
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