Kultur kreiselt noch
Jahresprogramm Kulturkreis - Zukunft des Vereins wird Ende Februar entschieden

Was hat Jesus wirklich gesagt? Autor und Aktivist Franz Alt beschäftigt sich mit der aramäischen Muttersprache von Jesus. Bild: Bigi Alt
Kultur
Pressath
18.01.2016
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Trotz ungeklärter Situation an der künftigen Vereinsspitze startet der Kulturkreis Pressath mit Schwung in die Saison 2016. Ob der Verein auch 2017 weiterkreiselt, entscheidet sich Ende Februar.

Wie es mit dem Kulturkreis Pressath und dem ihm angegliederten "Pressather Fähnlein anno 1519" weitergehen wird, entscheidet sich in eineinhalb Monaten. In der nächsten Generalversammlung wird Vorsitzender Eckhard Bodner dann die Gretchenfrage an alle anwesenden Besucher stellen: "Wie halten Sie es mit dem Engagement in der Vereinsführung" (siehe Infokasten).

Songs und Shows der 50er


Vorher gibt es am 30. Januar aber noch mit dem 11. Faschingskonzert einen fulminanten Programmauftakt des Vereins. Unter dem Motto "So klingen die 50er Jahre" zündet die Chorgemeinschaft St. Georg unter Leitung von Richard Waldmann im Pressather Pfarrsaal ein musikalisches Feuerwerk, gespickt mit Sketchen. Dieses Faschingskonzert bietet auch "Faschingsmuffeln" Unterhaltung auf hohem Niveau.

Dass es die 1950er Jahre in sich hatten, beweisen die Sänger der Chorgemeinschaft nicht ohne einen Schuss Humor. Dabei zeichnen sie ein Bild der Unterhaltungsindustrie jener Jahre: Welche Schlager beherrschten die Hitparaden? Welche Stars und Sternchen lockten die Zuschauer in die Kinosäle? Welche Unterhaltungssendungen liefen in den Anfängen des "Deutschen Wirtschaftswunders"?

Karten gibt es ab sofort in der Buchhandlung Bodner, Telefon 09644/8000, oder im Internet unter www.kulturkeis-pressath.de. Der Eintritt beträgt 13 Euro, für Mitglieder 10 und für Schüler 7 Euro.

Aktivist in Kirchenthumbach


Mit einem Vortrag des Journalisten und Umweltaktivisten Franz Alt bringt sich der Kulturkreis in das Jubiläumsjahr "50 Jahre Johanneskirche Kirchenthumbach" ein. Am Sonntag, 13. März spricht Franz Alt im Katholischen Pfarrheim Kirchenthumbach um 18 Uhr zum Thema "Was Jesus wirklich gesagt hat". Er bewegt sich dabei auf den Spuren eines Jesus, dessen Botschaft nur auf Basis seiner aramäischen Muttersprache richtig zu verstehen ist. Karten gibt es in Eschenbach im Büro der Volkshochschule und in der Geschenkestube Kleber, in Kirchenthumbach bei der Raiffeisenbank und in Pressath in der Buchhandlung Bodner zum Preis von 10 Euro. Schüler und Studenten zahlen 7 Euro.

Ein fester Bestandteil des Kulturkreisprogramms ist seit 20 Jahren die Fahrt zur Leipziger Buchmesse. Neben dem Besuch der größten Frühjahrs-Bücherschau der Welt gibt es auch eine Exkursion durch Leipzig als Musikstadt mit Tradition. Anmeldungen ab sofort im Büro der Volkshochschule in Eschenbach.

Der musikalische Höhepunkt des Frühjahrs wird das Klavierkonzert mit Aleksandra Mikulska am Sonntag, 10. April, im Pressather Pfarrsaal. Die Konzertpianistin und Präsidentin der Chopin-Gesellschaft in Deutschland präsentiert ein anspruchsvolles Programm mit Werken von Frédéric Chopin, Franz Liszt, Ludwig van Beethoven und Karol Szymanowski. Bei ihrem Auftritt vor zwei Jahren in der Internationalen Begegnungsstätte im Kloster Speinshart mussten viele Besucher wegen Überfüllung des Musiksaals wieder abreisen. Hier gibt es endlich erneut die Gelegenheit.

Oper, Jazz und Krimi


Fahrten zur Luisenburg und zu den Opernfestspielen nach Verona bestimmen zusammen mit dem traditionellen Jazz-Frühschoppen auf der Pressather Vestn das Kulturkreis-Sommerprogramm.

Für Krimifans liest Raimund A. Mader aus seinem neuen Roman "Der König von Weiden". Darin befasst er sich mit Aufstieg und Untergang von Walter Klankermeier. Im Restaurant Nowas präsentiert Horst Eckert am Montag, 10. Oktober, seinen neuesten Krimi "Wolfsspinne" und ermöglicht spannende Einblicke in die Welt von NSU und rechten Seilschaften.

Wochen der WahrheitIst es das letze Programm für den Kulturkreis? Die Entscheidung fällt in den kommenden Wochen. Noch-Vorsitzender Eckhard Bodner erklärt, dass es in dieser Woche eine erweiterte Vorstandssitzung gibt, bei der die künftige Aufgabenverteilung Thema sein wird. Am 28.Februar wird dann endgültig über die Zukunft des Kulturkreises entschieden wird. Bei der außerordentlichen Hauptversammlung an diesem Sonntag müsse sich ein Nachfolger für den Vorsitz des Vereins finden. Ansonsten lasse sich die Auflösung des Kulturkreises nicht mehr abwenden. (wüw)
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