Pfarrei Sankt Georg
Passion mal anders

Die ergreifende Leidensgeschichte einmal ganz anders, und zwar als Kinderpassion. Das erlebten die Kirchenbesucher am Palmsonntag in der Pfarrkirche Pressath. Wunderbar war auch die musikalische Gestaltung durch den Kinderkirchenchor unter der Leitung von Conny Träger. Für die passende Gewandung der kleinen Schauspieler sorgte Anita Müller. Bild: mng
Kultur
Pressath
23.03.2016
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Die Weihe der Palmzweige der Pfarrei Sankt Georg hat Tradition. Trotzdem ist die Pfarrei Neuem nicht abgeneigt. Die Kommunionkinder spielten dabei eine besondere Rolle.

Traditionell findet in der Pfarrei Sankt Georg auf dem Platz vor dem Kindergarten die Weihe der Palmzweige statt, um an Jesu Einzug in Jerusalem zu erinnern. Zugleich beginnt damit die Karwoche mit dem Leiden Jesu Christi und der Auferstehung in der Osternacht. Der Missionsausschuss hatte Palmbüschel gebastelt und zum Verkauf angeboten. Der Erlös aus dieser Aktion kommt der Mission zugute.

Die Musikschule Vierstädtedreieck unter der Leitung von René Bauer führte nach der Palmweihe die Prozession mit rund 120 Gläubigen zur Pfarrkirche . Erstmals wurde die Geschichte um das Leiden und Sterben Christi als Kinderpassion aufgeführt. Die Rollen wurden dabei von den Kommunionkindern besetzt.

Kinder als Schauspieler


Erwartungsvoll hielten die Kinder ihre Palmbuschen beim Einzug in die Kirche in die Höhe. Der Kinderkirchenchor, geleitet von Conny Träger, gestaltete den Gottesdienst mit. Eindrucksvoll spielten die Kinder die Geschichte, angefangen mit Judas, der mit einem Kuss Jesus verrät, dass dieser vor den Hohepriester geführt wird. Er wird an den römischen Statthalter Pontius Pilatus ausgeliefert, der aber keine Schuld erkennt und ihn freilassen will. Doch die verhasste Menge verlangt, Barnabas freizulassen; Jesus soll ans Kreuz. Da wäscht Pilatus seine Hände als Zeichen der Unschuld und lässt Jesus zum Kreuzigen abführen. Sie setzen ihm eine Dornenkrone auf den Kopf, bevor er sein Kreuz nach Golgatha tragen muss. Simon von Cyrene trägt ihm das Kreuz nach. An der Richtstätte angekommen, wird Jesus an das Kreuz genagelt, wo er zur neunten Stunde stirbt.

Dank vom Pfarrer


Einstudiert hatten die Geschichte mit den Kindern Pastoralreferent Albert Neiser und das Kindergottesdienstteam um Gerlinde Dennstedt, Tanja Maurer und Veronika Baur-Schmelcher. Ein sichtlich erfreuter Stadtpfarrer Edmund Prechtl bedankte sich am Schluss des beeindruckenden Gottesdienstes bei den Nachwuchsschauspielern, dem Kindergottesdienstteam, dem Kinderkirchenchor, dem Missionsausschuss für das Basteln der Palmbuschen, der Musikschule Vierstädtedreieck für die Begleitung des Kirchenzuges und der Feuerwehr für die Absicherung.
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