Teresa Hoerl und Benjamin Schallwig beim Kulturkreis Pressath
Romantik von Brahms bis Chopin

Teresa Hoerl. Bild: stg
Kultur
Pressath
26.10.2016
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Romantische Klänge verspricht der Sonntag, 30. Oktober: Auf Einladung des Kulturkreises gastieren Sopranistin Teresa Hoerl und Pianist Benjamin Schallwig im Pfarrsaal. Beide waren Schüler des musischen "Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasium" in Bayreuth. Der Kulturkreis hat sich auf die Fahne geschrieben, junge Künstler aus der Region zu fördern. Schallwig stammt aus Troschlhammer, Hoerl aus Kemnath. In Pressath treten sie erstmals gemeinsam auf. Im Mittelpunkt stehtdie Romantik: der Lieder-Zyklus Op. 107 von Robert Schumann, ausgewählte Lieder von Johannes Brahms und Klavierwerke von Frédéric Chopin. Auch bieten die beiden eine vierhändige Bearbeitung von Edvard Griegs "Morgenstimmung".

Teresa Hoerl hat an der "Hochschule für Musik Hanns Eisler" in Berlin Gesang studiert und 2011 mit dem Diplom abgeschlossen. Während ihres Studiums absolvierte sie eine Schauspiel-Ausbildung und verfeinerte ihr Klavierspiel bei Konzertpianistin Christiane Klonz. Sie war Schülerin zahlreicher Sänger (Dietrich Fischer-Dieskau, Julia Varady, Christophe Prégardien etc.). Sie sang bei Wettbewerben und Konzerten, aber auch in Opernproduktionen am Konzerthaus Berlin, am Brandenburger Theater, am Kleisttheater in Frankfurt/Oder, am Hebbeltheater Berlin und am Markgräflichen Opernhaus Bayreuth. Mit Yvonne Grünwald trat sie als "Duo Aurata", als "Artist in Residence" beim Festival Junger Künstler Bayreuth auf.

Benjamin Schallwig ist Pianist und Musikpädagoge. Er begann mit sechs Jahren mit dem Klavierunterricht und nahm mehrmals am Wettbewerb "Jugend musiziert" teil. Als Solist und Kammermusiker gewann er mehrere erste Preise. 2009 begann er ein Gaststudium an der Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth in den Fächern Klavier, Komposition und Jazzharmonik.

Im Oktober 2009 setzte er sein Studium an der Hochschule für Musik in Nürnberg fort. Bei seinem Abschluss im Juli 2013 erhielt er einen musikpädagogischen Preis. Schallwig komponiert zudem zeitgenössische elektronische Musik. Tickets gibt es über www.kulturkreis-pressath.de und den bekannten Vorverkaufsstellen.
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