Viele Gläubige beim „Kreuzweg der Generationen“
Hoffnung auf Erlösung

An jeder der insgesamt sieben Stationen des "Kreuzwegs der Generationen" wurde ein Bild am Kreuz befestigt. 100 Gläubige gingen den Weg betend von der Stadtpfarrkirche zum Friedhof mit. Bild: mng
Kultur
Pressath
17.03.2016
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So mancher Passant wunderte sich. 100 Personen folgen einem Holzkreuz? In den Händen ein Blatt Papier. Es sind Teilnehmer des "Kreuzweges der Generationen", die am Sonntag mit einem schweren Holzkreuz unterwegs waren, beginnend vom Kirchplatz über den Innenhof des Seniorenheims zum Dostlerplatz hinter dem Rathaus bis zum Friedhof, dem Kreuz bei der Kapelle und dem Priestergrab.

"Erlöse uns", so der Titel des "Kreuzwegs der Generationen". Der Kreuzweg blickt auf Menschen, die Jesus auf seinem letzten Weg begleiten. Denn die Erlösung durch Jesu' Tod und sein Auferstehen wird an den Menschen konkret und greifbar, die diesen Leidensweg mit ihm gehen. Erlösung bleibt nicht abstrakte Theorie und schöne, wärmende Theologie, sondern gewinnt Gestalt in der menschlichen Schwachheit. Im Gedanken folgten die Gläubigen Jesu zum Ölberg, versetzten sich in Petri Situation und fühlten mit Judas. Je ein Bild, das an jeder Station am Kreuz befestigt und mit auf den Weg genommen wurde, stand für eine Begegnung Jesu.

Nach jeder Station wechselten die Kreuzträger. Die Pfarrgemeinde sang Liedrufe wie "Kyrie Eleison", "O du hochheilig Kreuze" und "O Haupt voll Blut und Wunden". Die Schlussworte sprach Stadtpfarrer Edmund Prechtl. Er dankte nach dem Segen dem liturgischen Ausschuss, allen Mitwirkenden, den Gläubigen für die Teilnahme und der Feuerwehr für die Absicherung des Kreuzweges.
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