Vortrag über Franz Troglauer
Räuber-Geschichte

Franz Troglauers trauriges Ende, so wie Bernhard Weigl es sich vorstellt.
Kultur
Pressath
29.03.2016
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Was ist dran an Franz Troglauer? Den sagenhaften Räuberhauptmann stellt der Pressather Heimatpflegebund Anfang April vor. Dafür kommt ein Troglauer-Experte in den Gasthof Heining.

Was den Pfälzern ihr Schinderhannes und den Oberbayern ihr Räuber Kneißl, das ist den Oberpfälzern der Räuberhauptmann Franz Troglauer. Auf Einladung von Heimatpflegebund Pressath und Volkshochschule berichtet Bernhard Weigl aus Mantel am Mittwoch, 6. April, über die kurze, steile Räuberkarriere.

Sie führte von ersten Raufhändeln in Dorfwirtshäusern über Raubzüge durch die Oberpfalz und Franken und endete 1801 am Galgen in Neumarkt. Dem Landrichter von Parkstein, Georg von Grafenstein, war Troglauer in besonderer Abneigung verbunden, und Gefängnisse lernte er von Parkstein über Vilseck bis Straubing kennen. Trotzdem konnte er immer wieder entkommen und trieb mit der großen Fränkischen Räuberbande sein Unwesen zwischen Weiden, Neumarkt und Bamberg. Bernhard Weigl hat in jahrelangen Recherchen alle bekannten Fakten über den einzigen Räuberhauptmann der Oberpfalz zusammengetragen und berichtet am Mittwoch, 6. April, um 19.30 Uhr im Gasthof Heining darüber.

Gleichzeitig bietet die Räubergeschichte Einblicke in die sozialen Verhältnisse und in die Gerichtsbarkeit des späten 18. Jahrhunderts in Bayern. Der Eintritt ist frei.
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