20 Jahre lang ein Siebener

Nach 20 Jahren gibt Hermann Fuchs (vorne) sein Feldgeschworenen-Amt auf. Für den Einsatz dankten ihm und seiner Frau Marianne Obmann Franz Fischer (hinten von links), die Feldgeschworenen Albert Neumann, Felix Brüderer und Ludwig Lang sowie Bürgermeister Werner Walberer. Bild: xs
Lokales
Pressath
29.09.2014
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Nach 20 Jahren gibt Hermann Fuchs das Amt des Feldgeschworenen ab. Bürgermeister Werner Walberer verabschiedete den Siebener gebührend und erinnerte bei der Feier an einen anderen verdienten Mann.

Der Rathauschef hatte Fuchs und dessen Feldgeschworenen-Kollegen ins Rathaus geladen. Dort ging er auf die Dienstzeit Fuchs' ein. 1994 habe er den Eid abgelegt und damit "unparteiische Erfüllung der Amtspflichten" und "zeitlebens Bewahrung des Siebenergeheimnisses" gelobt. Grenzen zu setzen und zu respektieren erfordere Charakterstärke, Disziplin und Geradlinigkeit. "Diese Eigenschaften hat Hermann Fuchs dank seiner Ortskenntnis, Zuverlässigkeit und Sachkenntnis stets bewiesen."

Seit 2008 war Fuchs zudem stellvertretender Obmann der Pressather Feldgeschworenen. Nun zwang ihn die angeschlagene Gesundheit, das Amt aufzugeben. Für den Einsatz dankte Walberer mit einen Geschenkkorb. Posthum ehrte der Bürgermeister Michael Reindl. Er war von 1999 bis zu seinem Tod im April Feldgeschworener. Mit einer Gedenkminute gedachten die Anwesenden des Verstorbenen.

Das Feldgeschworenenamt ist das älteste Ehrenamt in Bayern. Die Amtsträger übernehmen es auf Lebenszeit. Ihre Aufgabe ist es die Grenzverläufe in Wald und Flur zu überwachen.
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