40 Jahre auf einem guten Weg

Die Gründsmitglieder der Wanderfreunde mit den Ehrengästen beim Vereinsjubiläum. Bild: sip
Lokales
Pressath
07.10.2015
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40 Jahre gibt es die Wanderfreunde in Pressath. Das feierte der Verein am Wochenende groß. Vor allem feierte er jene Mitglieder, die den Zusammenschluss seit vier Jahrzehnten prägen.

Albert Ficker ist nicht mehr nur Vorsitzender der Wanderfreunde - seit dem Wochenende ist er auch Ehrenmitglied. Für seine langjährige Mitgliedschaft und seine besonderen Verdienste ehrte ihn der Verein mit dieser Auszeichnung. Das Jubiläum war auch der Anlass, Gründungsmitglieder auszuzeichnen: Adolf, Elisabeth und Albert Ficker, Reinhard Eibl, Helmut Heinl, Konrad Merkl, Reinhard Merkl, Alois und Martin Raab, Wolfgang Schupfner und Alois Walberer (Ein Bericht über die Ehrung weiterer Jubilare folgt).

Ein Festzug vom Vereinshaus zur Stadtpfarrkirche eröffnete die Feier zum 40. Jubiläum der Wanderfreunde. Der Spielmannszug führte die Vereine zur Stadtpfarrkirche, wo Schirmherr und Stadtpfarrer Edmund Prechtl die Messe hielt. Die Krummennaaber Quersinger trugen ein Lied auf den Jubelverein vor, Chorleiterin Angelika Hederer hatte ein Gedicht aus der Festschrift vertont. Das Stück "Wanderlust" kam so gut an, dass es der Chor bei der Feier im Pfarrsaal wiederholen musste.

Immer ein gutes Verhältnis

Nach einem üppigen Essen trat Vorsitzender Anton Ficker ans Mikrofon, nach Begrüßung und Dank blickte Vorsitzender Albert Ficker auf die 40 Vereinsjahre zurück. "Niemand hätte es bei der Gründung für möglich gehalten, dass wir einmal unser 40-jähriges Bestehen feiern." 40 IVV-Wandertage, 34 Zeltlager, die Feier zum 10. und 25. Gründungsfest - das seien die Höhepunkte gewesen. Dazu kamen Ausflüge und Mehrtagesfahrten. Froh sei er, dass sein Verein zu allen Bürgermeistern und Pfarrern ein sehr gutes Verhältnis hatte, sagte Ficker. "Dafür haben wir immer unseren Beitrag geleistet zu Bürgerfesten, Open Airs, Faschingszügen und anderen Feiern der Stadt."

Hoffentlich bald zurück

Besonders gerne erinnere er sich an den Bezug des Wanderheims im Haus der Vereine vor 35 Jahren. Wie wichtig die Räume sind, merke der Verein jetzt, da sie gesperrt sind. "Ich hoffe wir können bald wieder zurück." So etwas sei nur möglich, wenn eine sehr gute Mannschaft hinter einem steht, "und darauf bin ich stolz", so Albert Ficker.

Dem Verein viel Lob spendeten der stellvertretenden Landrat Albert Nickl, Stadtpfarrer Edmund Prechtl, Bürgermeister Werner Walberer, DVV Bezirksvorsitzenden Franz Kummetsteiner, Hans Schilling vom Grafenwöhrer Patenverein, Stadtverbandsvorsitzender Christian Panzer und Sparkassenfilialleiter Michael Schelkshorn. Albert Nickl, Pfarrer Edmund Prechtl, Bürgermeister Werner Walberer und Hans Schilling überreichten Spenden. Das Tat auch die Familie Winkler. Bei diesen Gleiritscher Freunden campen die Wanderfreunde seit Jahren jeden Sommer.
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