Alkohol im Straßenverkehr: ADAC klärt Mittelschüler auf
Störender Beifahrer

Uwe Hauber ließ die Schüler durch Pylonen laufen. Was nüchtern kein Problem wäre, machte die Rauschbrille zur unlösbaren Aufgabe. Bild: nn
Lokales
Pressath
14.07.2015
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"Klar kann ich mit dem bisschen Alkohol noch fahren." Dass das oft eine fatale Fehleinschätzung ist, erklärte Uwe Hauber vom ADAC den Schülern der achten Klassen. Schwerpunkt der jeweils zweistündigen Einheiten waren die oftmals unterschätzten Auswirkungen von Alkohol.

Schon der Genuss einer geringen Menge könne massiv Sinne und Reaktionszeiten beeinträchtigen, so Hauber. Wie das aussieht, zeigten Rauschbrillen den Schülern. Die Brillen simulieren die Auswirkungen verschieden hoher Promillewerte. Plötzlich war es den Schülern nicht mehr möglich, auf geraden Linien entlang zu laufen, eine Münze auf dem Boden ließ sich erst beim zweiten oder dritten Versuch aufheben. Die Rauschbrillen verhinderten zudem das problemlose Ausweichen von Hindernissen, so dass Pylonen auf einem Hindernisparcours reihenweise umfielen.

Fast noch deutlicher zeigte sich die Wirkung des Alkohols, als die Schüler sich gegenseitig Bälle zuwerfen und fangen sollten. Fazit des Unterrichts: Alkohol, Drogen und Medikamente sind gefährliche Beifahrer und sollten tunlichst nicht "mitgenommen" werden.
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