Am Kiesi-Beach kein Land in Sicht

Die Jubilare der Pressather Wasserwacht. Trotz Problemen mit Hallenbad und Kiesi-Beach halten sie den Verein über Wasser. Bild: hfz
Lokales
Pressath
20.05.2015
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Kein einfaches Jahr für die Wasserwacht. Zwar stimmt es menschlich, was der Besuch bei der Hauptversammlung zeigte. Dafür berichtete Vorsitzende Sabine Wittmann von anderen Problemen: Das geschlossene Hallenbad in Eschenbach und die Lage am Kiesi-Beach setzt zu.

An letzterem lassen sich die Zahl der Besucher "an einer Hand abzählen." Die Badegäste meiden den Kiesweiher immer noch wegen der Wasserpflanzen. Daran habe sich auch durch die Bemühungen der Stadt, mehrerer Arbeitseinsätze und einiger Fortschritte nichts geändert. "Für unsere Ortsgruppe ist der Kiesi sehr wichtig, weil sich die Anlage für Familien eignet und nahe an der Stadt liegt", betont Sabine Wittmann.

Beides gelte für den Freizeitsee in Dießfurt nicht, aber immer mehr Badegäste weichen dorthin aus. Auch, dass seit Mai 2013 das Hallenbad in Eschenbach geschlossen ist, mache es dem Verein nicht leichter. Zum Training weichen die Aktiven in die Hallenbädern in Weiden und Weiherhammer aus. Wittmann informierte außerdem, dass der Ortsgruppe 75 Mitglieder angehören, elf Jungmitglieder, 23 Aktive und 41 Passive.

Keine Vorfälle

Technischer Leiter Christian Schäffler ging auf die Einsätze im Jahr 2014 ein: Das Open-Air im Mai, die Just-Ballern-Party im Juni und den Triathlon der DJK habe die Wasserwacht abgesichert. Zwischenfälle habe es nicht gegeben. Die Zusammenarbeit mit den Ortsgruppen Eschenbach und Weiherhammer sowie der Bereitschaft und den HVO Pressath um Florian Eibl laufe sehr gut. Das habe sich auch bei Übungen am Freizeitsee gezeigt. 480 Stunden haben die Aktiven für Jugendtraining, -ausbildung, und Gruppenstunden und 540 Stunden für Erwachsenentraining, Absicherungen und Arbeitseinsätze geleistet. Zwei Jungmitglieder absolvierten bei der Bereitschaft Eschenbach einen Sanitätskurs.

Starke Jugendarbeit

Jugendleiterin Julia Pfleger berichtete vom Kreiswettbewerb in Weiherhammer, bei dem beide Pressather Teams den ersten Platz belegten. "Beinahe mit voller Punktzahl", fügte Pfleger an. Damit qualifizierten sich die Sportler für den Bezirkswettbewerb. Beim 24-Stunden-Schwimmen in Kemnath schwamm der Pressather Nachwuchs für den guten Zweck, sammelte in zwei Stunden 500 Bahnen und gewann so den ersten Platz in der Kategorie Gruppe.

Die guten Ergebnisse sind Folge guter Ausbildung: Monatlich gibt es Gruppenstunden und alle zwei Wochen für Jugend und Erwachsene ein Training im Hallenbad Weiherhammer. Dazu kommen alle zwei Wochen Theoriestunden für das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen. Ihre Schützlinge ziehen sehr gut mit, lobte die Jugendleiterin. Wenn das Eschenbacher Hallenbad nach dem Sommer wieder zur Verfügung steht, sollte sich auch die Trainingssituation entspannen.
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