Aufstieg hoch drei

Drei Teams des TSV Pressath schafften in der letzten Saison den "Quantensprung". Dazu gratulierten außer Pressaths Bürgermeister Werner Walberer (links) auch Stadtvize Max Schwärzer, SPD-Fraktionssprecher Franz Floth (Siebenter und Zwölfter von rechts) sowie Stadtrat Karl Rodler und Schwarzenbachs Gemeindeoberhaupt Thorsten Hallmann (Zweiter und Vierter von links). Bild: bjp
Lokales
Pressath
18.06.2015
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"Erntedank" im Frühling: Für den TSV Pressath musste der Kalender umgeschrieben werden. Gleich drei Aufstiege glückten dem Verein in den letzten Wochen. Auch für die Stadt ein Feiergrund.

Bürgermeister Werner Walberer machte gleich drei Seiten im goldenen Sportbuch der Stadt für den TSV frei. Den Sprung zurück in die Kreisklasse schaffte das erste Fußball-Herrenteam - nach zweijährigem Anlauf, wie Walberer in seiner Laudatio zur Feierstunde im AWO-Heim bilanzierte. Schon in der Saison 2013/14 sei unter der Führung des neuen Spielertrainers Robert Schäffler "ein Ruck durch die Mannschaft gegangen", wenngleich es zunächst nur "zum dritten Platz gereicht hatte". Die Spielzeit 2014/15 sei wechselhaft verlaufen: Bis zur Winterpause hätten sich die Pressather an die Tabellenspitze der A-Klasse West vorgekämpft, danach hätten Schwächephasen" die Hoffnung auf Kreisklassenehren angefochten.

Sicher war der Erfolg erst nach dem "Endspielkrimi" am 28. Mai gegen den ASV Neustadt/Waldnaab: "Der TSV stellte die bessere Mannschaft, aber das entscheidende Tor wollte einfach nicht fallen. So mussten das Elfmeterschießen und die Nervenstärke von Torwart Max Weyh die Entscheidung bringen", erinnerte Walberer an das Drama von Erbendorf. Der Stadtchef sah ein gutes Omen für ein Anknüpfen an eine rühmliche Vergangenheit: "Immerhin hat unser TSV lange in der Bezirks- und Landesliga gespielt."

Was für die Fußballer nostalgische Erinnerung und Zukunftsmusik ist, hat die erste Herren-Tischtennismannschaft erreicht: Nach 17 Siegen und einem Unentschieden stehen die Meister der ersten Kreisliga ab Herbst in der dritten Bezirksliga. Walberer hob hervor, dass dies nicht zuletzt Patrick Pausch als "wahrscheinlich jüngstem Spieler" der Mannschaftsgeschichte zu verdanken gewesen sei: "Das Team hatte ohne ihren Spitzenspieler Wolfgang Pausch auskommen müssen, doch Sohn Patrick vertrat den Vater hervorragend, und so ist euch gelungen, was zu Saisonbeginn niemand erwartet hatte."

Als Kreisligameister beschlossen auch die A-Junioren der Fußball-Jugendfördergemeinschaft (JFG) Haidenaabtal die Spielzeit 2014/15 und gehen damit nun als Bezirksoberligisten auf Torjagd. In der abgelaufenen Saison hatte die "Allianz" des TSV Pressath, des FC Dießfurt und des SC Schwarzenbach 20 von 23 Spielen gewonnen, eine Begegnung endete unentschieden. Walberers Dank galt Fritz Betzl, der nach fünf Jahren als Trainer bei der JFG aufhört und die erste Mannschaft des TSV übernimmt. "Durch Kameradschaft und Trainingsfleiß habt ihr diese Meisterstücke abgeliefert", lobte Walberer die drei Aufsteigerteams.
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