Bauhof zum Burstein?

Bald werden die letzten Meter der Industriegebietsstraße nach Döllnitz ausgebaut. Bei einer Ortsversammlung will die Stadt die Dorfbevölkerung über Einzelheiten informieren. Bild: bjp
Lokales
Pressath
03.07.2015
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Einen "Schnitt" beim Bauhof möchte Bernhard Stangl. Im Bauausschuss brachte er einen Neubau am Bursteingelände ins Spiel. Seine Argumente dafür fanden aber nur bedingt Unterstützung.

Für Diskussionsstoff in der Bauausschusssitzung sorgte das von Bauamtsmitarbeiter Johann Zitzmann präsentierte Konzept für die Bauhofneugestaltung. Es sieht unter anderem Fahrzeugwaschplatz, Salzsilo und einen Doppelstabmattenzaun am Kahrmühlweg vor. Für einen "Schnitt" plädierte Bernhard Stangl: Er empfahl, den alten Bauhof aufzugeben und durch eine neue Anlage, etwa auf dem Bursteingelände, zu ersetzen.

Dies würde auch Ersatzflächen für die Städel im Bändelgebiet erschließen, argumentierte Stangl. Bürgermeister Werner Walberer äußerte jedoch Vorbehalte gegen ein solches Großvorhaben: "Unsere Stadt hat sich für die nächsten Jahre ohnehin schon viel vorgenommen."

Susanne Reithmayer (CSU) betonte, der jetzige Standort sei wegen seiner anliegerarmen Randlage ideal: "Demgegenüber würde der Zufahrtsverkehr zu einem Bauhof in der Steinbühl-Wohnsiedlung viele Menschen empfindlich stören." Der Ausschuss kam überein, das Thema im Stadtratsplenum zu erörtern, zumal ohnehin ein Grundsatzbeschluss nötig wäre.
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