Bei Vereinshaus geteilte Meinung

Lokales
Pressath
05.09.2015
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Obwohl es kein Tagesordnungspunkt der Bauausschusssitzung am Donnerstag war, treibt das Haus der Vereine die Pressather um. Einen Streitpunkt stellt der Umfang der Sanierung dar.

"Wir müssen uns einigen, was wir überhaupt wollen", sagte Bürgermeister Werner Walberer. Nachdem Charlotte Hautmann ein Schreiben des Roten Kreuzes dabei hatte, in dem der Verein Wünsche für die Sanierung aufzählte, zeigte sich Walberer verwundert. Das Rote Kreuz wünsche sich unter anderem einen Erste-Hilfe-Raum mit mindestens 50 Quadratmetern, eine kleine Küche mit Wasseranschluss sowie eine stabile Stromversorgung. Des Weiteren würden sie Räumlichkeiten im Erdgeschoss bevorzugen, damit sie ihre Ausrüstung nicht immer die Treppen hinauf schaffen müssten.

"Es gab zwei Besprechungstermine mit den Vereinen. Keiner forderte Umbauten, keiner wollte Räume tauschen." Karl Rodler pflichtete Walberer bei: "Ich war bei den Besprechungen. Die Vereine wollten ausdrücklich nur den Brandschutz sichern."

Bernhard Stangl war der Meinung, dass der Kinderspielplatz beim Haus der Vereine diesem hinterherlaufe: "Wir sollten das parallel laufen lassen, und den Spielplatz nächstes Jahr in Angriff nehmen." Fraglich sei, ob die Brandschutztreppen in den Spielplatz gebaut werden. Walberer brach die Diskussion schließlich ab: "Ich möchte keine Grundsatzdiskussion. Priorität eins hat das Brandschutzkonzept". Der Bauausschuss sei nicht der richtige Ort, das Thema gehöre in den Stadtrat.

Auf die Nachfrage Stephan Dippls nach dem Stand des Breitbandausbaus, erwiderte Walberer: "Wir warten täglich auf die Förderzusage der Regierung der Oberpfalz. Erst dann können wir einen Vertrag mit einem Anbieter unterschreiben."
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