Besuch bei WaveLight in Döllnitz - Bundestagsmitglied Reiner Meier informiert sich über ...
Qualitätsarbeit in der Region

Lokales
Pressath
18.09.2015
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Die Firma WaveLight ist ein Teil des Alcon-Konzerns und gehört über diesen zum großen Novartis-Verbund. Das und mehr erfuhr CSU Bundestagsabgeordneter Reiner Meier aus Tirschenreuth beim Besuch der Pressather Niederlassung des Erlanger Unternehmens. Noch interessanter als die Firmenstruktur war die moderne Technik, die im Industriegebiet Döllnitz entsteht.

Die Firma stellt Diagnose- und Operationstechnologie zur Korrektur von Fehlsichtigkeit her - und feierte damit in den vergangenen Jahren einige Erfolge. Unter anderem errang sie bei den in Pressath gefertigten Lasersystemen die Marktführerschaft bei den Neuverkäufen. Das sei vor allem durch Neuentwicklungen und den Erfahrungsschatz der Mitarbeiter am Standort möglich, die in Zusammenarbeit mit der Forschungsabteilung in Erlangen einen Vorsprung gegenüber den Konkurrenten erarbeitet haben, berichtete Geschäftsführer Martin Reichelt.

Mit Standortleiter Reimund Mittelmeier, Bereichsleiter Manufacturing Operations Ralph Sättele und Marco Hardt von Novatis stellte Reichelt das Unternehmen vor. Seit November 2004 bildet der Standort Erlangen das Zentrum für Forschung und Entwicklung, während die Produktion der Geräte in einer eigens erbauten Fertigungsstätte in Pressath erfolgt. Das Produktsegment von WaveLight umfasst eine Palette von Diagnoselösungen und Behandlungssystemen. Das Werk in Pressath, in dem zur Zeit rund 60 Mitarbeiter beschäftigt sind, ist eines der ersten seiner Art in Europa und ermöglicht die Herstellung von Medizintechnik nach modernsten technologischen Standards.

Regelmäßige Audits, zum Beispiel durch die US Gesundheitsbehörde FDA, seien die beste Gewähr für die Qualität aus dem Standort Pressath. Ausführlich ging Reichelt auf die vor kurzem entwickelten Geräte der "WaveLight Refractive Suite" ein, mit dem das Unternehmen seinen Führungsanspruch weiter ausbauen konnte. Im Detail stellte er die Wirkungsweise der Gerätschaften vor. Höhepunkt war ein Film, in dem eine Augenoperation mit den in Pressath gefertigten Lasergeräten gezeigt wurde. Aufgrund verschiedener Vorschriften ist der Fertigungsbereich durch eine Schleuse von der Außenwelt getrennt. Um diesen nicht zu betreten, wurde der Zusammenbau der Laser vom Gang aus durch eine Glaswand beobachtet. Meier, der dem Bundestagsausschuss für Gesundheit angehört, zeigte sich beeindruckt vom Werk. Er betonte, wie wichtig es sei, dass den Menschen in der Region hochwertige Arbeitsplätze geboten werden. Es sei erforderlich, Angebote für Ausbildung und Qualifizierung in die Nordoberpfalz zu holen, sei es durch die Stärkung der OTH Amberg-Weiden oder des Kompetenzzentrums in Weiherhammer.
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