Buchstäblich ein Bund

Vorsitzende Juliane Severin (Mitte) ist stolz auf ihre 115 Frauenbund-Mitglieder. Schriftführerin Christine Pfeiffer (links) nannte eine Reihe von Aktionen der vergangenen beiden Jahren. Auch Kassenverwalterin Monika Hutzler (rechts) hatte Positives zu berichten. Bild: mng
Lokales
Pressath
21.01.2015
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Aktiv und gesellig: So präsentierten die Vorstandsmitglieder in der Hauptversammlung Pressaths Frauenbund. Eine lange Liste der Aktivitäten belegte dies.

Zur Eröffnung der Jahreshauptversammlung des Katholischen Frauenbundes rief Vorsitzende Juliane Severin das Wesen des KDFB in Erinnerung: Das K steht für katholisch, der Frauenbund ist ein kirchlicher Verband. Mit dem D ist deutsch gemeint, F wie Frauen. Schließlich das B für Bund, ein Verband, "gemeinsam sind wir stark".

Wie der Bund die vier Buchstaben mit Leben füllte, stellte dann unter anderem Schriftführerin Christine Pfeiffer dar. Sie erinnerte an zwölf Sitzungen im Berichtszeitraum. 115 Mitglieder habe der Bund, seit 2013 seien acht verstorben. Dazu zählten mit Anni Weigl und Anni Ficker zwei Gründungsmitglieder. Ebenfalls verstarb Ingrid Wittmann, die als Vorsitzende 21 Jahre Verantwortung übernommen hatte. In den Mitgliederzahlen schlagen sich auch ein Wegzug und sechs Neuaufnahmen nieder. Pfeiffer freute sich, Karin Merkl, Renate Baier, Gisela Dreßler, Claudia Melchner, Christa Steiner sowie Gisela Mann im Kreis zu begrüßen.

Den Mitgliedern boten sich einige Aktionen: Einkehrtage, Oktoberrosenkränze, Maiandachten, Kreuzwege und Weltgebetstage sowie Pilgerfahrten nach St. Quirin und Würzburg. Großen Zuspruch fand Günther Walberers Vortrag über seinen Fußmarsch auf dem Jakobsweg oder das Referat von Schwester Teresa Zukic über den Umgang mit Fehlern. In Erinnerung blieb auch der Besuch der Palliativstation in Neustadt an der Waldnaab.

Ausflüge führten zum Bamberger Krippenweg, nach Erbendorf, zur Schmalzmühle in Röckingen am Fuße des Hesselbergs sowie an den Brombachsee. Weitere Ziele waren die Consumenta in Nürnberg, die Waldweihnacht in Halsbach bei Burghausen, Naumburg sowie der Wallfahrtsort Altötting und das Schloss Tüßling. Faschingsveranstaltungen, Muttertagsfeiern, das Pfarrfest und der Kirchweihabend rundeten das Programm ab.

Von geordneten finanziellen Verhältnissen sprach Kassenverwalterin Monika Hutzler. Die Kassenprüferinnen Elisabeth Walberer und Jolante Waldmann bestätigten dies. In den beiden Jahren spendete der Bund 1250 Euro. Das Geld kam der Kinderkrebshilfe Oberpfalz Nord, der Palliativstation, Schwester Teresa Zukic, dem Verein "Frauen helfen Frauen", der Weltgebetstagsbewegung und den Opfern der Hochwasserkatastrophe auf den Philippinen zu. Nach der Versammlung begrüßte Severin Johanna Schirdewahn. Die Erbendorferin sprach über den Verein "Asante" und dessen Schulprojekt im kenianischen Tiwi (Bericht folgt).
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