Bundespolizei ermittelt Gleisläufer

Lokales
Pressath
05.08.2015
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Nach dem Schreck folgt nun juristischer Ärger: Am Sonntag, 26. Juli, überquerten drei Personen am Nachmittag die Gleise beim Bahnhof. Ein nahender Alex-Zug musste eine Vollbremsung hinlegen, um sie nicht zu erfassen (wir berichteten). Wie die ermittelnde Bundespolizei vom Weidener Bahnhof nun in einer Meldung mitteilt, sind die drei Pressather ermittelt, die sich damals in Richtung Freizeitanlage aus dem Staub gemacht hatten. Ein Reisender im Zug hatte den Beamten den entscheidenden Hinweis auf das Trio gegeben. Sie müssen nun mit einer Anzeige wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr rechnen.

Der Zug dürfte die drei Pressather auf ihrem Weg in Richtung Kiesi-Beach überrascht haben, denn der Alex fährt im Normalfall nicht durch Pressath. Er nutzt die Strecke durchs Haidenaabtal als Ausweichweg. Weil die Bahn bis 23. August zwischen Weiden und Marktredwitz an den Gleisen arbeitet, muss der Zug den Umweg über Kirchenlaibach in Richtung Hof nehmen. Er hält nicht in Pressath und durchquert die Stadt mit relativ hoher Geschwindigkeit.
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