Defibrilator im Eingangsbereich installiert - Geschäftsleute als Sponsoren
Lebensretter im Altenheim

Bürgermeister Werner Walberer, Heimleiterin Christine Tschauner, Stadtpfarrer Edmund Prechtl und Hausmeister Max Schwärzer (von rechts) stellten den im Eingangsbereich des Altenheimes montierten Defibrillator vor. Dieses Gerät ist jederzeit zugänglich. Bild: xs
Lokales
Pressath
22.06.2015
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Über 150 000 Personen sterben jährlich in Deutschland am sogenannten plötzlichen Herztod. Mit einer guten Herz-Lungen-Wiederbelebung und dem sofortigen Einsatz eines Defibrillators könnten bis zu 75 Prozent der Betroffenen überleben.

In Zusammenarbeit von Pressather Geschäftsleuten mit der Firma Toma Marketing wurde nun neben dem bereits in der Raiffeisenbank zur Verfügung stehenden Gerät ein weiterer Defibrillator im Eingangsbereich des Altenheimes installiert. Platz findet er dort in einem Wandkasten, der Tag und Nacht zugänglich ist. Ein Hinweis auf den Lebensretter ist auch in der Bekanntmachungstafel des Rathauses angebracht.

Bürgermeister Werner Walberer lobte das Engagement der Geschäftsleute und hob die Bedeutung der Ersten Hilfe hervor. Dank sprach er auch Stadtpfarrer Edmund Prechtl aus, der für den "Defi" das Altenheim zur Verfügung stellte. Gerade bei Herzpatienten seien die ersten Minuten die wertvollsten. Bei entsprechender Betreuung des Betroffenen stünden die Chancen sehr gut, dessen Leben zu retten.

In einem Notfall muss der "Defi" nur eingeschaltet werden. Anschließend ist einfach den Anweisungen auf dem Display und der Sprachausgabe des Gerätes zu folgen.
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