Der Pfarrsaal singt und klingt

"Pressath mit Musik" um den Leiter Dr. Georg Schmidt (hinten links) ließen ihre Instrumente erklingen.
Lokales
Pressath
22.04.2015
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Der Abend hielt, was der Titel versprach: "Frühlingserwachen mit Klang und Gesang" war im Pressather Pfarrsaal angekündigt. Drei Gruppen sangen und ließen es klingen.

Dass Pressath eine Stadt der Musiker ist, zeigte am Samstag der Pfarrsaal. Seniorenbeauftragter und Heimatpflegebund hatten zum "Frühlingserwachen mit Klang und Gesang" geladen. Der Kinderkirchenchor Pressath mit Conny Träger, Wirtshaussänger um Vroni Spitaler und "Pressath mit Musik", geleitet von Dr. Georg Schmidt, unterhielten die Gäste. Die Geschwister Sophia und Sandro Weber überbrückten die Pausen mit Volksliedern und Oldies.

Die Moderation übernahm zweiter Bürgermeister Max Schwärzer. Bürgermeister Werner Walberer dankte dem Seniorenbeauftragten Albert Butscher für die Organisation: "Es ist super, was die Mitwirkenden leisten." Butscher freute sich über den guten Besuch. Dann gab es "Pressath mit Musik". Danach hatte der Kinderkirchenchor seinen ersten Auftritt. "Willkommen im Pfarrhaus" und "Anton aus Tirol" sang der Chor mit der dreijährigen Ella Burkhard aus Troschelhammer: Für ihre Tanzeinlagen erhielt sie zusätzlichen Applaus.

Für eine Überraschung sorgten die Wirtshaussänger. Für ihren verstorbenen Mitsänger Pfarrer Ludwig Bock sangen sie das "Pressather Lied", eines der Lieblingslieder des Verstorbenen. In den Refrain "Pressath ist unsere Heimat, in Pressath sind wir daheim, wir freuen uns auf jedes Wiedersehn, was kann denn noch schöner sein", stimmten die Besucher ein.

"Her mit meine Henner" sang dann der Kinderkirchenchor. Vom Lied "Ehrlich begeistert" waren die Besucher wirklich begeistert. Erst nach einer Zugabe durfte der Chor von der Bühne. "Pressath mit Musik" um Dr. Georg Schmidt (Konzertina) trat in der Besetzung Hannes Oberndorfer, Manfred Fischer (beide Gitarre), Bernhard Scharf, Erin Steinbrückner (beide Konzertina) und Inge Schmidt (Kontrabass) auf. Die Gruppe bot Volksmusik vom Feinsten. Die Lacher auf seiner Seite hatte Max Schwärzer, als er das fränkische Volkslied "Wo is denn mei Gergala" als Hinweis auf den Kirchenpatron St. Georg interpretierte.

Die "Rtata" der Wirtshaussänger sorgten mit selbst gefertigten Instrumenten für Rhythmus. Chorleiterin Vroni Spitaler mit ihrem Schifferklavier und Edmund Diepold auf dem Saxofon begleiteten. Als "absoluten Tiefpunkt" des Programms bezeichnete Max Schwärzer dann seinen Auftritt. Er warnte vor "Risiken und Nebenwirkungen", bevor er begleitet von Georg Schmidt "Und wenn i froih von der Freih hamgei" anstimmte. Den Schlusspunkt setzten die Wirtshaussänger mit "Sierra Madre", das Publikum stimmte ein.
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