Der westliche Landkreis Neustadt hat 25 neue Atemschutzgeräteträger - Ausbildung in Pressath
Die durchs Feuer gehen

Kein Feuer bringt sie aus der Puste: Die neuen Atemschutzgeräteträger. Bei der Pressather Wehr durchliefen sie ihre Ausbildung. Bild: is
Lokales
Pressath
29.10.2015
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25 Feuerwehrler aus dem westlichen Landkreis haben in den vergangenen Wochen die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger absolviert. Für 24 Unterrichtseinheiten opferten sie ihre Abende und Samstage.

Zu zwei Dritteln bestand die Ausbildung aus praktischen Übungen: Wie gehen Atemschutzträger bei Brandeinsätzen vor, wie gehen sie mit den komplizierten Gerätschaften um. Ausbildungsleiter war Stephan Fahrnbauer von der Pressather Wehr. Jürgen Knöfel, Andreas Argauer und Dominik Muhr unterstützten ihn. Fahrnbauer wies immer wieder darauf hin, dass Atemschutzgeräteträger "an vorderster Front" stehen. Die schwere Ausrüstung koste viel Kraft und Ausdauer.

In der Theorie ging es um Dienstvorschriften, die Technik der Geräte, die Einsatzgrundsätze und die Anforderungen an einen Atemschutzgeräteträger. Die Praxis gliederte sich in den Umgang, das An- und Ablegen und die Gewöhnung an die Geräte. Dazu besuchte der Lehrgang mehrfach die Atemschutzübungsanlage in Neustadt/WN. Höhepunkt der praktischen Ausbildung war das Notfalltraining, bei dem die Kursteilnehmer einen Einsatz unter realistischen Bedingungen übten.

Zum Lehrgangsabschluss mussten die Teilnehmer eine schriftliche Prüfung ablegen. Kreisbrandinspektor Ulrich Kraus übergab anschließend die Zeugnisse. Auch Bürgermeister Werner Walberer und der stellvertretende Pressather Kommandant, Ralf Schupfner, waren gekommen. Der Kreisbrandinspektor bat die Teilnehmer, die Prüfung nicht als Abschluss zu betrachten, sondern sich weiter fortzubilden. Bürgermeister Walberer hob hervor, dass es immer wieder Frauen und Männer gibt, die Verantwortung übernehmen. Ralf Schupfner lobte die Ausbilder und das "Atemschutzteam" der Pressather Wehr. Dank sprach er der Feuerwehr Speinshart aus, die ein Fahrzeug zur Ausbildung zur Verfügung gestellt hatte. Jürgen Knöfel dankte den Kursteilnehmern für die Disziplin während des Lehrgangs. Dank galt auch dem "Küchenteam", das den Lehrgang versorgte.
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