Drei in einem Boot

Interkommunale Zusammenarbeit beim Freizeitsee Dießfurt beschlossen (von links) die Bürgermeister Edgar Knobloch, Thorsten Hallmann, und Werner Walberer. Bild: xs
Lokales
Pressath
04.12.2015
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Trotz ungeklärter Lage, treibt die Stadt Pressath Planungen für die Zukunft des Dießfurter Freizeitsees voran. Dafür holte sie nun auch offizielle zwei Nachbarkommunen mit ins Boot.

Die Anliegergemeinden des Dießfurter Freizeitsees planen dessen Zukunft. Die Städte Pressath und Grafenwöhr und die Gemeinde Schwarzenbach regelten nun den gemeinsamen Betrieb über einen interkommunalen Vertrag.

Das Werk legt fest, dass die Stadt Pressath auch weiter für Abfallbeseitigung, die Beschilderungen und die Schranken an den Zufahrten zuständig ist. Auch die Kontrolle der Gewässerqualität und die Bewuchspflege am mittleren See übernimmt Pressath. Grafenwöhr kümmert sich um die Bewuchspflege des kleinen Sees einschließlich Damm zum mittleren See, die Gemeinde Schwarzenbach übernimmt die Mietkosten für die Mobiltoiletten.

Die Bürgermeister Werner Walberer aus Pressath, Edgar Knobloch aus Grafenwöhr und Thorsten Hallmann aus Schwarzenbach betonten die Bedeutung der 90-Hektar-Fläche für das Städtedreieck und darüber hinaus. Seit 2003 wird dort Sand und Kies abgebaut, der Abbau endet 2019. Zwei der drei See stehen bereits als Badeseen zur Verfügung.

Grundstückseigentümer der gesamten Fläche ist noch der Freistaat Bayern, vertreten durch die Staatsforsten. Die Stadt Pressath verbindet ein Nutzungsvertrag für das Gelände mit dem Forstbetrieb. Bürgermeister Werner Walberer hat Interesse an einer kompletten Übernahme und weiteren Entwicklung des Sees bekundet, allerdings nicht um jeden Preis (wir berichteten). Der Staatsforst prüft derzeit einen möglichen Kaufpreis. Walberer machte zuletzt aber auch deutlich, dass die Stadt Pressath nicht jeden Preis zahlen werde. Der Nutzungsvertrag läuft bis 2017. Es sei möglich diesen nicht zu verlängern und sich ganz auf die städtische Freizeitanlage am Kiesi-Beach zu konzentrieren.
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