Drei Neue am Altar

Mit Felix Böhm, Simon Hautmann und Julius Lehmann (vorne, von links) nahm die Pfarrgemeinde drei neue Messdiener auf. Stadtpfarrer Edmund Prechtl (hintere Reihe, Zweiter von links) hob die Bedeutung des Dienstes hervor und hoffte, dass sich die Neuen die Freude und den Eifer dafür bewahren. Pastoralreferent Albert Neiser (hintere Reihe, links) ergänzte, dass jeder für den anderen ein Vorbild sei - nur so gelinge das Zusammenleben. Die Oberministranten Martin Reis (rechts) sowie Stefan Gmehling (Zweiter von
Lokales
Pressath
16.11.2015
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Pressaths Pfarrgemeinde freut sich über drei neue Ministranten. Beim Vorabendgottesdienst nahm die Pfarrei die drei auf. Im Gottesdienst erfuhren die neuen, worauf es bei ihrer künftigen Aufgabe ankommt.

Wohl lange haben Felix Böhm, Simon Hautmann und Julius Lehmann diesem Tag entgegen gefiebert: Am Samstag nahm die Pfarrgemeinde beim Gottesdienst in der Stadtpfarrkirche die drei Pressather Buben in die Schar der Ministranten auf. Pastoralreferent Albert Neiser erläuterte zu Beginn der Vorabendmesse, dass Ministrant Diener bedeutet. "Manche rümpfen die Nase, sobald sie das Wort dienen hören. Es gilt die Meinung, wer etwas auf sich hält, hat es nicht nötig zu dienen. Diener bei der Eucharistiefeier zu sein heißt: Ihr stellt mit eurem Dienst eine Haltung dar, die jeder Christ im Herzen haben sollte."

Brot und Fisch

Im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand das Johannes-Evangelium von der Brotvermehrung. Diese Szene zeigt auch, was die Vorderseite der Ministrantenplakette darstelle: "Heute ist jeder von euch der Knabe mit den fünf Broten und den zwei Fischen. Jesus Christus kann das, was ihr mitbringt, fruchtbar machen für unsere Pfarrgemeinde. Und der Apostel Andreas ist es, der das Kind mit Brot und Fischen zu Jesus bringt."

Matthias Majer und Benjamin Langer erklärten dann die Symbolik der Ministrantendienste. Das Kreuz erinnere an Jesu Leiden und Sterben. Kerzen stehen für Licht, gleichbedeutend mit Christi Wort "Ich bin das Licht", die Heilige Schrift ist Gottes Wort, auf das Chirsten hören und danach handeln sollen. Weihwasser gibt dem Gottesdienst einen festlichen Charakter, Brot und Wein sind Zeichen des Lebens und der Mühe, Weihwasser erinnert an die Taufe.

Die drei jungen Christen versprachen in einem Gebet, gern Ministrant zu werden, vor der versammelten Gemeinde und vor Pfarrer Edmund Prechtl legten sie das Versprechen ab, mit Freude bei den Gottesdiensten am Altar zu dienen.

Eifer bewahren

Danach erhielten Felix Böhm, Simon Hautmann und Julius Lehmann von Pfarrer Prechtl ihre Ministrantenplakette. Sie trägt als Inschrift die Worte "Wer mir dienen will, folge mir nach". Pfarrer Prechtl forderte die drei auf: "Tragt diese Plakette beim Gottesdienst als Zeichen dafür, dass ihr zu Jesus gehört und zu seiner Gemeinde." Zum Schluss sagte Prechtl, er hoffe, dass die Buben recht lange die Freude und den Eifer für den besonderen Dienst bewahren.
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