Drogen: Eschenbacher Polizei klärt Achtklässler auf
Stark bleiben!

Lokales
Pressath
09.07.2015
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Mit den Gefahren legaler und illegaler Drogen konfrontierte Polizeihauptmeister Martin Behrend die Jugendlichen der achten Klassen der Mittelschule. Der Polizist warnte vor den massiven psychischen und physischen Gefahren. "Rausch und Sucht hängen untrennbar zusammen und führen letztlich dazu, den eigenen Willen nicht mehr durchsetzen zu können".

Der Polizeibeamte behandelte zunächst legale Drogen wie Nikotin, Arzneimittel oder Koffein. Vor allem warnte er aber vor Alkohol. Von Müdigkeit über Sprachprobleme bis hin zum totalen Kontrollverlust (Filmriss) reichen die unerwünschten Folgen. Vor allem im Straßenverkehr sei Alkohol tabu. Natürlich dürfe man sich ab und zu ein Gläschen genehmigen und bei einer Party Spaß haben, die Grenzen sollte aber niemand aus den Augen verlieren. Unbedingt zu vermeiden sei, Bier, Wein und Co täglich zu trinken und zum Standardgetränk zu machen.

Im weiteren Verlauf der vierstündigen Aufklärung ging es um illegalen Drogen. Häufig erfolge der erste Kontakt bei Partys, wo man einen scheinbar harmlosen Joint angeboten bekommt. Behrend warnte vor dem hohen Suchtpotential von Cannabis, Heroin, Kokain, LSD oder Crystal Speed. "Bereits nach dem dritten Joint kann man süchtig werden."

Immer wieder zeigte er Filme, die körperliche und psychische Auswirkungen des Missbrauchs dokumentierten. Wen die Polizei mit Drogen erwischt, dem drohe eine hohe Strafe. Kein Zuckerschlecken sei der Entzug. Dass das Thema für die Schüler interessant war, zeigten ihre vielen Beiträge. Behrend lobte die Mitarbeit und appellierte zum Schluss, stark zu bleiben, Charakter zu zeigen und sich nie vom Gruppenzwang beeinflussen zu lassen.
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