Ehemalige Oberlehrerin Elisabeth Lobenstein feiert 95. - Zehn Urenkelkinder
Vorbild an der Tafel und in Vereinen

Lokales
Pressath
22.06.2015
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Sie ist eine der ältesten Bewohnerinnen der Stadt - und eine der bekanntesten. In zahlreichen Vereinen hat sich Elisabeth Lobenstein engagiert. Diesen Einsatz hoben am Samstag die Gratulanten an ihrem 95. Geburtstag, den die frühere Oberlehrerin in der Lettenstraße 14 bei guter Gesundheit feierte, hervor.

Zur Welt kam Elisabeth Lobenstein am 20. Juni 1920 in Staab im Kreis Mies (Sudetenland). Nach der Volks-und Bürgerschule besuchte sie die Lehrerbildungsanstalt in Mies. 1939 legte sie ihre Matura (Reifeprüfung) ab. Es folgten während der Kriegsjahre Anstellungen als Lehramtsbewerberin an sechs Dienstorten.

1945 kam die junge Lehrerin in den damaligen Landkreis Eschenbach und trat schon bald eine Stelle in der Schule in Sassenreuth und anschließend in Zessau an. Bedingt durch die Geburt von zwei Töchtern, pausierte die Jubilarin zehn Jahre vom Schuldienst. 1957 fing sie wieder als Lehrerin an und war anschließend vier Jahre an der Eschenbacher Schule tätig. Von 1961 bis zur Pensionierung 1980 wirkte die Jubilarin noch fast 20 Jahre an der Schule in Tremmersdorf. 1963 war Lobenstein zur Oberlehrerin befördert worden.

Aus der Ehe mit Josef Lobenstein, der ebenfalls als Pädagoge tätig war, gingen drei Töchter hervor. Dazu kommen heute noch fünf Enkel und zehn Urenkel. Ihren Ehemann verlor sie bereits vor 27 Jahren. Wenn auch die Beine nicht mehr so mitmachen wie früher, so versprüht die Jubilarin noch viel Lebensmut und zeigt sich am Geschehen in der Stadt und der Welt sehr interessiert.

Glückwünsche und Geschenke überbrachten ihr unter anderem Bürgermeister Werner Walberer, Seniorenbeauftragter Albert Butscher, VdK-Vorsitzender Anton Gareis sowie Rudolf Kühnelt und Peter Eichler im Auftrag der Sudetendeutschen Landsmannschaft. Juliane Severin vertraten den Katholischen Frauenbund und Mütterverein. Weitere Gratulanten waren - neben Verwandten, Freunden und Nachbarn - Heimatpflegebund-Vorsitzender Josef Neuber, Pastoralreferent Albert Neiser sowie der Vorsitzende des Kreisverbandes des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes, Uwe Prösl aus Eschenbach.
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