Einen Tag im Einsatz

Die Jugendfeuerwehr beim "Einsatz" - Rettung einer eingeklemmten Person - in der Kläranlage. Bild: is
Lokales
Pressath
18.09.2015
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Nachwuchsförderung ist für die Feuerwehren ein großes Thema. Die Jugendfeuerwehren aus Pressath, Hessenreuth und Zintlhammer erlebten beim "Berufsfeuerwehrtag", wie spannend und anspruchsvoll der Dienst auch für den Nachwuchs einer Wehr gestaltet werden kann.

Bereits zum wiederholten Mal organisierten die Verantwortlichen der Pressather Wehr den Ausbildungstag, um den Kindern und Jugendlichen das Berufsbild "Feuerwehrmann" näher zu bringen. Dabei bewährte sich, dass die Ausbildung der Nachwuchskräfte aus Hessenreuth und Zintlhammer bei der Stützpunktfeuerwehr Pressath vorgenommen wird. Der "Dienst" begann zunächst mit der Überprüfung der persönlichen Schutzausrüstung durch die Jugendwarte. Sowohl Regina Kneidl als auch Alexander Haucke und Andreas Argauer wiesen darauf hin, dass eine sichere Ausrüstung wichtig ist. "Ihr müsst euch auf das Gerät, aber auch auf eure Kollegen blind verlassen können", betonten sie.

Nachdem Bernd Deglmann zunächst auf die verschiedenen Schlaucharten und deren Armaturen einging, schallte um 9.20 Uhr der Alarmgong durch das Feuerwehrhaus. "Feuer auf einem Holzlagerplatz an der alten Straße in Richtung Troschelhammer." Innerhalb kurzer Zeit waren die Fahrzeuge auf dem Weg, um den Brand zu löschen. "Gut gemacht", lobte Brandmeister Werner Deglmann.

"Person auf einem Dach in unmittelbarer Nähe des städtischen Bauhofs", ertönte der nächste Notruf. Also hieß es schnell wieder in die Fahrzeuge und zum Einsatzort. Auch hier klappe alles hervorragend. Die Person wurde vom Dach geholt und ärztlich betreut. Nach einer Stärkung im Feuerwehrhaus und einer Unterrichtstunde über das "Deutsche Feuerwehrabzeichen" schrillten bald wieder die Alarmglocken. "Eingeklemmte Person auf dem Gelände der städtischen Kläranlage", hieß die Meldung. Hauptlöschmeister Franz Meier leitete die Aktion und alles klappte wieder wie am Schnürchen.

Der Feuerwehrnachwuchs leistete mit großem Eifer Erste Hilfe und rettete den Verunfallten mit Rettungstrage. Doch ausruhen konnten sich die Teilnehmer danach noch nicht: "Brandalarm in einer Kiesgrube an der B 470 - eine Maschine steht in Flammen." Die Einsatzleitung lag beim stellvertretenden Pressather Kommandanten Ralf Schupfner. Eine äußerst positive Bilanz zog zum Abschluss des Tages der Kommandant der Pressather Wehr, Andreas Kneidl. Er dankte allen Helfern. Namentlich erwähnte er Dominik Muhr, Michael Pfleger, Rudi Deglmann und den "Chefkoch" Karl Pfleger.
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