Experten prüfen Standfestigkeit der Grabsteine
Aktion sicherer Friedhof

Lokales
Pressath
24.01.2015
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Die Unfallverhütungsvorschriften gelten auch auf dem Friedhof: Die Verwaltung muss einmal im Jahr die Standfestigkeit der Grabmale überprüfen. Demnächst kommt hierfür ein Fachunternehmen nach Pressath. Mit speziell dafür entwickelten Geräten werden die Experten die Standfestigkeit überprüfen. Ein ordnungsgemäß aufgestellter Grabstein darf dabei nicht schwanken oder gar umfallen, sondern muss dem durch das Messgerät ausgeübten Druck standhalten.

Die Überprüfung erfolgt nicht durch Hin-und-Her-Rütteln. Eine Beschädigung der Grabmale ist so ausgeschlossen. Die Verwaltung wird die Angehörigen jener Grabstellen informieren, die den Vorschriften nicht entsprechen. Ist Gefahr für Leib und Leben der Friedhofsbesucher gegeben, wird das Grabmal zusätzlich gesichert beziehungsweise, falls dies nicht möglich ist, umgelegt. Die Nutzungsberechtigten erhalten eine schriftliche Aufforderung, die Standsicherheit des Grabmals innerhalb einer gesetzten Frist wiederherstellen zu lassen.

Die Ursachen fehlender Standfestigkeit können vielfältig sein. Häufig sind es fehlende oder schadhafte Dübel zwischen Grabstein und Sockel. Auch Witterungseinflüsse oder das Absenken des umliegenden Erdreichs sind mögliche Gründe. Die Unfallverhütungsvorschriften sollen die Sicherheit der Besucher wie der Beschäftigten gewährleisten.
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