Feuerwehr Pressath glänzt bei der Leistungsprüfung die "Gruppe im Hilfeleistungseinsatz"
Hilfe naht in 240 Sekunden

Lokales
Pressath
21.04.2015
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Auch ohne Alarm gab es für 25 Aktive der Feuerwehr am Freitag einen Ernstfall. Nach vielen Schulungs- und Übungseinheiten ging es an die Leistungsprüfung "Gruppe im Hilfeleistungseinsatz". Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person lautete das Szenario. Je nach Stufe müssen die Prüflinge eine Theorieaufgabe lösen. Anschließend mussten sie eine eingeklemmte Person innerhalb von 240 bzw. 300 Sekunden aus dem Fahrzeug befreien.

Zu Beginn verschaffte sich der Gruppenführer einen Überblick, bevor er die Aufgaben diktiert. So mussten die Helfer Rettungsspreizer- und -schere für den Einsatz bereitmachen, die Absicherung einrichten sowie der Schnellangriff gegen Brandgefahr aufbauen. Der Maschinist sorgt in dieser Zeit für Beleuchtung an der Unfallstelle und der Melder kümmert sich um den Verletzten.

Gleich drei Gruppen stellten sich der Prüfung. Als Schiedsrichter fungierten Kreisbrandinspektor Georg Tafelmayer, KBM Jürgen Haider und der frühere Pressather Kommandant Heinz Koppauner. Diese fanden für die drei Gruppenführer und die je acht Aktiven nur lobende Worte.

Zur Übergabe der Abzeichen begrüßte Kommandant Andreas Kneidl dritten Bürgermeister Wolfgang Graser und Stadtrat Norbert Höfer. Graser lobte die Leistungen. Er zollte allen Respekt für die Einsatzbereitschaft. "Die Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren und der Stadt klappt sehr gut", lobte er.

Georg Tafelmayer nannte die Feuerwehr Pressath eine "motivierte Truppe" auf die immer Verlass sei. "Ihr habt optimal gearbeitet", lobte er. Ein ganz besonderes Lob richtete er an Franz Meier, der für die Ausbildung der Prüflinge zuständig war. Mit Kommandant Kneidl überreichte er die Leistungsabzeichen.
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