Fünf Hektar großes Denkmal

Auch Witwe Gabriela (Sechste von links) und Tochter Veronika Nößner (Fünfte von links) waren bei der Feier für Peter Nößner an seinem Solarpark. Bild: hfz
Lokales
Pressath
07.11.2015
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Es war sein Park, nun trägt er auch seinen Namen: Die Energiegenossenschaft NEW hat den Solarpark in Döllnitz nach dem bereits verstorbenen Initiator Peter Nößner benannt.

Die Genossenschaft Neue Energien West ehrt Peter Nößner. Bei einer kleinen Feierstunde erhielt der Döllnitzer Solarpark den Namen des 2014 verstorbenen Schwarzenbacher Bürgermeisters. Bei einer Feierstunde am Peter-Nößner-Solarpark erinnerten Führung und Gründer an den Wegbereiter der Genossenschaft.

Pressaths früherer Bürgermeister Konrad Merkl hat den neuen Namen vorgeschlagen. Die Gremien der NEW und der Bürgerenergiegenossenschaft griffen Merkls Idee auf. Der Park in Döllnitz war der erste der NEW. "In Achtung und Ehre für den viel zu früh verstorbenen Vorstandskollegen der NEW eG, Herrn Peter Nößner" soll der Park nun Peter-Nößner-Solarpark heißen.

NEW-Vorstandsvorsitzender Helmuth Wächter begrüßte zunächst die Witwe Gabriela Nößner und Tochter Veronika, bevor er an die Planungsarbeit in den Jahren 2007 und 2008 erinnerte. Viele Gespräche seien der Gründung der Neuen Energien West im Februar 2009 und der Bürgerenergiegenossenschaft Juni 2009 vorausgegangen. "Weit vor der großen Energiewendediskussion war man sich einig, es muss was getan werden", sagte Wächter. "Damals haben sich starke Städte und Kommunen zusammengeschlossen, um ihre Energiewende umzusetzen." Zuerst mit kleineren Photovoltaikdachanlagen, dann mit großen Freilandanlagen.

Es sei ein harter Kampf gewesen, bis die Verträge für den Döllnitzer Park unter Dach- und Fach waren, und der erste Freiflächenpark der NEW eG und der Bürgerenergiegenossenschaft West im Juni 2010 errichtet und im Dezember 2011 auf 1,9 Megawatt Peak ausgebaut war. In die beiden Bauabschnitte habe die NEW 4,3 Mio. Euro investiert. "Peter Nößner war von Anfang an mit dabei. Er war einer der Anschieber, einer der Leute, die angepackt und Verantwortung übernommen haben." Er habe sich von Anfang an als Vorstand eingebracht. "Unser Kollege Peter hat sich durch seine Präsenz bei allen Fragen zu seinen Genossenschaften ausgezeichnet", lobte Wächter. Nachdem er sich einen Überblick und eine Meinung gebildet hatte, stand seine Entscheidung fest: "Da brauch ma nimma lang reden. Wir machen des", seien seine Worte gewesen.

Mit der Namensgebung "Peter-Nößner-Solarpark" sollen seine Verdienste sichtbar werden. "Wir werden unseren Vorstandskollegen Peter Nößner immer in einer guten Erinnerung behalten, und unsere Genossenschaften auch in seinem Sinne weiterführen", versprach Helmuth Wächter zum Schluss. Im Anschluss enthüllte er mit Gabriela Nößner und Tochter Veronika das Transparent mit Namen "Peter-Nößner-Solarpark" direkt neben der Hauptzufahrt.
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