Grünes Licht für das schnelle Netz

Lokales
Pressath
03.11.2015
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"In zwölf Monaten steht das Breitbandnetz in allen Erschließungsgebieten zur Verfügung": Mit dieser Zusage schloss Manfred Gebhardt vom Planungsbüro IK-T sein Referat für die Bürgerversammlung (wir berichteten). Und die Kosten? Den Förderbescheid hat zweiter Bürgermeister Max Schwärzer am 13. Oktober in Nürnberg aus der Hand von Minister Markus Söder entgegengenommen. Darauf findet sich eine Zusage für 90 Prozent der "Wirtschaftlichkeitslücke" ( Differenz zwischen Ausbaukosten und Einnahmen des Telekommunikationsunternehmens über sieben Jahre).

Dieser Betrag ist auf 900 000 Euro gedeckelt - einschließlich eines Aufschlags von 50 000 Euro für die interkommunale Zusammenarbeit mit Trabitz. "Wir hatten mit einer Wirtschaftlichkeitslücke von 1,7 Millionen Euro gerechnet, tatsächlich aber wird sie nur 1,1 Millionen Euro betragen", ließ Gebhard wissen: "Der Stadt bleiben rund 190 000 Euro." Diese Beträge seien im Vertrag mit der Telekom festgeschrieben, ergänzte Bürgermeister Werner Walberer: "Sollten die Kosten höher ausfallen, trägt die Telekom die Differenz." Im Übrigen könnte es weiter einzelne Anwesen geben, die nicht mit mindestens 30 Megabit versorgt würden. "Aber 16 Megabit dürften das Minimum sein."
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