Helfen mal anders

Die Musiker Helmut Hagn und Wolfgang Meier (Zweiter und Dritter von links) hatten die Idee zu einem Benefizkonzert, die die Pressather BRK-Gruppe gern aufgriff (rechts "Helfer vor Ort"-Leiter Florian Eibl, Vierter und Erste von links Bereitschaftsleiter Thomas Rauch und Stellvertreterin Andrea Fürst). Für die Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord nahm Vorsitzender Andreas Steinl (Zweiter von rechts) den Festerlös entgegen. Bild: bjp
Lokales
Pressath
06.11.2014
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Zu helfen ist nichts Neues für die Mitglieder der Pressather Rot-Kreuz-Bereitschaft. Diesmal war der Hilfeempfänger aber gänzlich unverletzt.

Mit ihrem Musikabend zum "nachgeholten 80. Gründungstag" hatte die Pressather Rotkreuzbereitschaft ins Schwarze getroffen. Rund 200 Besucher hatten nicht nur die Stadthalle, sondern auch die Kassen und ein durch die Tischreihen "wanderndes" Spendensparschwein gefüllt. Die "Pressather Musikanten" rundeten den Erlös nachträglich um 200 Euro auf. So übertraf der Kassensturz alle Erwartungen: Erst bei 1100 Euro hörten Bereitschaftsleiter Thomas Rauch und seine Mitstreiter zu zählen auf.

Herzschrittmacher kostenlos

Darüber freuten sich auch die Musiker Helmut Hagn und Wolfgang Meier alias "Helmut & Friends", denen die Rotkreuzler die Idee zum Benefizfest verdankten und die ebenso wie ihre vier Bläserfreunde von der legendären Band "Alfred und die Herzschrittmacher" ohne Gage spielten. Die größte Freude hatte freilich Andreas Steinl, der als Vorsitzender der "Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord" im Rotkreuzheim das Geld in Empfang nahm. Er verwies darauf, dass der Verein auch heuer wieder den von ihm betreuten schwerstkranken Kindern und deren Familien eine Weihnachtsfreude in Form von Geschenken und finanziellen Hilfen bereiten werde: "Jeder Euro wird bei den Hilfsbedürftigen ankommen."

Den rührigen Rotkreuzlern zollte Steinl Respekt: "So ein Fest bringt allerlei Aufwand mit sich, und wer so etwas auf sich nimmt, verdient Dank und Achtung." Das gelte auch für alle, die durch ihren Besuch oder andere Unterstützung zeigten, dass sie die Mühe zu würdigen wüssten. Die Arbeit habe man gern geleistet, entgegnete Rauch: "Wir wollten zeigen, dass die Pressather nicht nur bei akuten Notfällen auf unsere Hilfe zählen können."
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