Hilfe lokal und global

Für 50 Jahre Treue zur Rotkreuzbereitschaft Pressath erhielt Alois Spitzer eine Ehrenurkunde. Helfer-vor-Ort-Leiter Florian Eibl, Bereitschaftsleiter Thomas Rauch (von rechts) und die BRK-Kreisverbandsvertreter konnten obendrein einige neue Mitglieder begrüßen. Den von der Stadt bestellten Erste-Hilfe-Koffer für die Stadthalle, den dritter Bürgermeister Wolfgang Graser (links) entgegennahm, wird die Rotkreuzgruppe betreuen. Bild: bjp
Lokales
Pressath
26.01.2015
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Gute Taten ohne Ende: Pressaths Rot-Kreuz-Bereitschaft ist für die gute Sache aktiv und wird es lange bleiben. Beim Jahresabschluss ehrte das BRK nicht nur verdiente Mitglieder, es freute sich auch über hervorragenden Nachwuchs.

"Euer Dienst ist keine Selbstverständlichkeit. Umso schöner ist es, zu sehen, dass ihr daran Freude habt und euch selbst als Beschenkte fühlt." Aus seinem Respekt für die Arbeit der Pressather Bereitschaft des Bayerischen Roten Kreuzes machte Stadtpfarrer Edmund Prechtl bei der Jahresauftaktversammlung (wir berichteten) keinen Hehl. Ebenso wie dritter Bürgermeister Wolfgang Graser dankte der Geistliche den "Sanis" für ihren Bereitschaftsdienst bei vielen Veranstaltungen.

Erfreut vermerkte Graser, dass es den Rotkreuzlern weder an langjährigen treuen Mitgliedern noch an Nachwuchs fehlt: "Manche Vereine tun sich schwer, ehrenamtliche Mitarbeiter zu gewinnen, aber bei euch ist das sichtlich anders." Im Laufe des letzten Jahres wuchs die Bereitschaft um Sabrina Hofmann, Leah-Maria Larsen, Helga Przetak, Johannes Rauch und Jasmin Sieber. Hinzu kamen außerdem Barbara Koppauner und Mery Jaquiss von anderen Bereitschaften.

Glückwünsche von Vorstand und Ehrengästen empfingen auch Alois Spitzer, der dem BRK seit 50 Jahren die Treue hält und 26 Jahre lang den "Sanka" lenkte, sowie Sebastian Eichermüller, der seit 20 Jahren zum Mitgliederstamm gehört. "Man spürt, wie gut Jung und Alt in eurer Gruppe harmonieren", stellte BRK-Kreisgeschäftsführer Franz Rath fest. Kreisbereitschaftsleiterin Kathrin Regler sprach über den besonderen Charakter des Roten Kreuzes, das "gleichermaßen lokal wie überregional und global" denke und agiere.

Dies gelte auch für die Bereitschaft Pressath und den Kreisverband Weiden, die beispielsweise im Juni 2013 Helfer in die niederbayerischen Flutgebiete entsandt hätten. Zum G-7-Gipfel in Elmau wolle die Kreisgruppe ebenfalls Bereitschaftskräfte stellen. Kreisrettungsdienstleiter Peter Lischker, Katastrophenschutzbeauftragter Hartmut Ordnung, der Leiter der Eschenbacher Rettungswache Reinhard Maul sowie der frühere Stadtpfarrer Ludwig Bock schlossen sich dem Lob für die Pressather an. Bereitschaftsleiter Thomas Rauch dankte seinerseits der Stadt, den übergeordneten BRK-Stellen und allen Gönnern für ihre Unterstützung.

Großzügig hätten sich insbesondere ein regionales Unternehmen, "das nicht namentlich genannt werden will", mit einer 2000-Euro-Spende sowie eine Bäckerei mit einer 300-Euro-Zuwendung gezeigt. Doch seien alle Spenden, ob klein oder groß, wertvoll: "Ohne sie wäre unsere Arbeit nicht möglich, und jeder Cent wird genutzt, unsere Arbeit und Ausrüstung zu verbessern." Eine Bilderfolge mit heiteren und ernsten Impressionen des zurückliegenden Jahres erinnerte auch an den von rund 220 Gästen besuchten Benefiz-Musikabend zugunsten der Kinderkrebshilfe Oberpfalz-Nord und den Aktionstag zur Woche der Wiederbelebung. Zum Schluss übergab Thomas Rauch den von der Stadt Pressath für die Stadthalle bestellten Erste-Hilfe-Koffer an Wolfgang Graser, wobei er zusagte, dass die Bereitschaft den Inhalt regelmäßig prüfen und erneuern werde.
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