Im "bayerischen Assisi": Pfarrausflug führt zur Sammarei in Niederbayern

Lokales
Pressath
17.04.2015
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Sammarei: Das klingt nicht nach Niederbayern. Und doch liegt die Wallfahrtskirche nahe Ortenburg mitten im Bistum Passau. Das "bayerische Assisi" war Ziel der Pfarreiengemeinschaft. Die Reisegruppe erfuhr, dass der Name sehr wohl bayerischen Ursprung hat: als Abwandlung von Sancta Maria über Sankt Marei zu Sammarei. Stadtpfarrer Edmund Prechtl zelebrierte mit den 50 Wallfahrern eine Messe in der Wallfahrtskirche Maria Himmelfahrt. Danach folgte eine Führung. Der Mesner erklärte Geschichte und Ausstattung der Kirche. Herzstück der Wallfahrtskirche ist eine 1531 erbaute, hölzerne Kapelle, die älteste Holzkirche Deutschlands. Im Winter 1619 zerstörte ein Großbrand das Gehöft um die Kapelle, das Kirchlein blieb unversehrt. Dies war der Beginn der Wallfahrt. Weil immer mehr Pilger kamen, entstand bis 1631 die Kirche Maria Himmelfahrt. Prunkstück ist der Hochaltar. Eine Besonderheit ist der "g 'schlamperte Engel", der nur einen Strumpf am rechten und einen Schuh am linken Bein trägt. Zudem trägt er Maikäferflügel, hält eine Karaffe und zeigt dem Betrachter den Vogel. Zum Mittagessen ging es ins nahe Aldersbach, auf der Rückfahrt ins Glasdorf in Arnbruck. Bild: mng
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