Im Café hat's sofort gefunkt

Vor 50 Jahren haben Juliane (vorne links) und Gerd Severin (vorne rechts) geheiratet. Die goldene Hochzeit feierte das Paar mit der Familie. Bild: mng
Lokales
Pressath
01.12.2014
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Gerd und Juliane Severin vergolden ihre Ehe. Das Jubiläum feierte das engagierte Pressather Paar dort, wo sie es schon nach der Hochzeit taten.

Amor zögerte keine Sekunde. Als sich Juliane und Gerd Severin im Café Münsterer zum ersten Mal sahen, sei alles klar gewesen. "Es war Liebe auf den ersten Blick." Wenig später sorgte das Paar für geregelte Verhältnisse: Am 20. November 1964 gab es sich am Standesamt das Jawort, tags darauf in der Stadtpfarrkirche vor Pfarrer Josef Brunner. Die goldene Hochzeit feierten beide nun - wie die Hochzeitsfeier - im Gasthof Heining. Groß war die Gratulantenschar: Neben Landrat Andreas Meier, zweitem Bürgermeister Max Schwärzer, Seniorenbeauftragten Albert Butscher, Vertretern der SPD waren viele Freunde gekommen.

Juliane Severin arbeitete bei der Firma Lippert als Chefsekretärin. Nach der Geburt der drei Söhne widmete sie sich der Familie und half in der Firma des Schwiegervaters aus. Nach dem Abschluss der Textilfach- und Ingenieurschule Münchberg leitete Gerd Severin den Einkauf von Bettwäsche und -waren bei der Firma Witt in Weiden. Sein Beruf habe ihm Freude bereitete, und herumkommen lassen: Unter anderem war er geschäftlich in Brasilien, in der Türkei und in Italien. 1972 baute das Paar ein Haus am Steinbühl. Stolz sind die Severins auf die Familien der Söhne, mit fünf Enkel. Heute halten sich die beiden mit Spaziergängen, Schwimmen und Gartenarbeit fit.

Einst war Gerd über die Landkreisgrenzen als Fußballer bekannt. Seit über 60 Jahren gehört er dem TSV an. Besonders gern erinnert er sich and Berufung in die Jugend-Oberpfalzauswahl. Außerdem zählte er zur legendären TSV-Mannschaft, die von der B-Klasse in die Landesliga Mitte durchmarschierte. Nach seiner aktiven Zeit engagierte er sich als zweiter Vorsitzender und Fußball-Abteilungsleiter beim TSV. Juliane gehört seit 24 Jahren dem Vorstand des Katholischen Frauenbundes an, mittlerweile 20 Jahre als Vorsitzende. Genauso lange singt sie im Kirchenchor. Darüber hinaus ist sie Lektorin, Kommunionhelferin und hilft beim Blumenschmuck. Außerdem war sie zwölf Jahre im Pfarrgemeinderat.
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