Kaffee, Kuchen, Kurzweil

Nach einjähriger Pause freuten sich zirka 240 Besucher auf ein kurzweiliges Unterhaltungsprogramm im Pfarrsaal. Bild: mng
Lokales
Pressath
29.01.2015
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Spaß am Fasching ohne Alkohol: Dass das geht, bewies Pressaths Pfarrgemeinde. 240 Besucher reichten im Pfarrsaal Kaffee, Kuchen und einige Einlagen um in Stimmung zu kommen.

Der Name Kaffeekränzchen passt nur bedingt. Die traditionelle Faschingseröffnung des Pfarrgemeinderat St. Georg bot wesentlich mehr als nur Kaffee und Kuchen. Nach der Zwangspause wegen des Pfarrsaal-Umbaus im vergangenen Jahr scheinen die Organisatoren vom Öffentlichkeitsausschuss des Pfarrgemeinderats um Martin Graser sich doppelt ins Zeug gelegt zu haben. Und auch die Resonanz der Pressather war beinahe doppelt so groß. Der Pfarrsaal war gefüllt mit 240 bestens gelaunten Gästen.

Das Programm eröffnete der Kindergarten mit den Liedern "Wer a Geld hout" und "El ba biba", der Kinderkirchenchor unter der Leitung von Conny Träger und Kerstin Farm sang begleitet von Sophia und Sandro Weber "Schön ist es auf der Welt zu sein", "Anton aus Tirol" sowie "Resi, i hol' di mit mein'm Traktor ab". Schließlich folgte noch der "Cup-Song". Für die Sänger gab es viel Beifall.

Moderator Martin Graser kündigte einen Gesandten des Vatikans an (Pfarrer Edmund Prechtl). Weil der Mann kein Wort deutsch sprach, hatte der Pfarrgemeinderat eine Übersetzerin (Renate Kneidl) engagiert, sehr zur Freude und Belustigung der Zuschauer. Die Pfarrjugend bot drei Beiträge. "Die Smarties" um Anna Waldmann und Julia Götz präsentierten den Tanz "Happy Shuffle". Der Sketch "die Rechenaufgabe" zeigte, wie Vater und Mutter an den Hausaufgabe des Kindes, der Rechenaufgabe 28 durch 7 verzweifeln. Einstudiert hatten das Stück Anja Gmehling und Laura Dobmeier von den "heiligen Gummibärchen". Schließlich traten nochmals die "Smarties" unter der Leitung von Melissa Spies und Alica Deglmann mit dem Tanz "Jailhouse Rock auf.

Enttäuschende Tombola

25 tolle Preise versprach eine Verlosung. Jeder Besucher hatte ein Los erhalten, Pfarrer Edmund Prechtl und Martin Graser holten zur Unterstützung die beiden Glücksfeen Bürgermeister Werner Walberer und dessen Ehefrau Andrea auf die Bühne. So richtig glücklich wirkten die Gewinner dann aber nicht. Die Preise hielten nicht, was ihre klangvollen Namen versprachen. Der Öko-Haartrockner stellte sich als Luftballon heraus, das Essen für zwei Personen am Ort der Wahl als eine Tüte Fertigsuppe. Ein Besen für die Speisekammer war eine Zahnbürste und hinter dem Weinabend verbargen sich zwei Zwiebeln, eine Schachtel mit Streichhölzern war als 41-teiliges Haushalts-Set angekündigt. Als Hauptpreis gab es ein BMW - ein Brot mit Wurst.

Musik und Humor verband die Gruppe des Bayerischen Bauernverbandes. Sie hatte Luftpumpen mitgebracht. Die nutzten sie als Musikinstrumente im Luftpumpen-Sinfonieorchester, das mit der "Tritsch-Tratsch-Polka" und dem "Radetzky-Marsch" für Stimmung sorgte.

Karl Lagerfeld und Wolfgang Joop hatten abgesagt, aber der Katholische Frauenbund organisierte den Programmpunkt auch ohne die Modezaren hervorragend. Angekündigt war ein Abstecher in die Stadt der Mode. Die Mitglieder des Frauenbunds zeigten "Mode, kreiert in Paris". Selbst Pfarrer Prechtl alias "Edmondo" war auf dem Laufsteg unterwegs. Nach vier Stunden ging das Kaffeekränzchen zu Ende: "Der Kaffee war sehr gut, das Gebäck lecker, alles war gut organisiert und das Unterhaltungsprogramm sehr gelungen", lautete das Fazit der Besucher. Pfarrgemeinderatssprecherin Renate Kneidl dankte Stadtpfarrer Edmund Prechtl, Heribert Ficker und Norbert Stock vom Duo "Stock & Hut", das für zusätzliche Unterhaltung sorgte. Ein herzliches Vergelt's Gott richtete Kneidl an die Küchle-Bäckerinnen Johanna Panzer, Agnes Schmidt und Maria Lober.
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